Zukunft des Verkehrs: Interesse am Testfeld Autonomes Fahren

dpa/lsw Stuttgart. Das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg in Karlsruhe stößt bei Forschungseinrichtungen auf zunehmendes Interesse. Deshalb werden nun weitere mobile Messstationen eingerichtet, wie Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Er freue sich sehr über die hohe lokale und auch europaweite Nachfrage an den Arbeiten sowie über die Nutzung des vom Land geförderten Testfelds. Über zehn Forschungsprojekte nutzten es. Kleine und mittelständische Unternehmen seien leider noch zurückhaltender, auch weil die rechtlichen Hürden zum Einsatz automatisierter Fahrzeuge noch groß seien.

Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen), Verkehrsminister von Baden-Württemberg. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen), Verkehrsminister von Baden-Württemberg. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Mehr als 200 Kilometer Strecke sind inzwischen für autonomes Fahren präpariert und kartiert - anfangs waren es 30. Das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg, kurz TAF, war im Mai 2018 eröffnet worden. Dort sollen die Möglichkeiten fahrerloser Fahrzeuge vor allem für den öffentlichen Nahverkehr ausgelotet werden. Es umfasst Routen in der Stadt, wo auch Parkhäuser oder Tempo-30-Zonen integriert sind. Zum Testfeld zählen zudem Landes- und Bundesstraßen und auch Autobahnabschnitte zwischen Karlsruhe, Heilbronn und Bruchsal.

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Erstellt:
2. September 2020, 15:03 Uhr

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