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Zulieferer SEG kündigt Ende der Produktion in Hildesheim an

dpa/lsw Stuttgart/Hildesheim. Der Autozulieferer SEG will die Produktion im niedersächsischen Werk Hildesheim mit etwa 500 Mitarbeitern bis spätesten Ende 2021 schließen. Das sagte am Donnerstag ein Unternehmenssprecher in Stuttgart. Künftig sollen dort nur noch Service und bestimmte Entwicklungsaufgaben erledigt werden. Die genaue Höhe des Stellenabbaus hänge unter anderem von den Gesprächen mit dem Betriebsrat ab. Es gebe keine Kündigungen. Hinter der SEG verbirgt sich die frühere Anlasser-Sparte von Bosch. Rund 90 Prozent der Belegschaft habe ein Rückkehrrecht zu dem Konzern. Zunächst hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Bosch hatte 2018 den Geschäftsbereich Starter Motors & Generators (SG) an die chinesische Zhengzhou Coal Mining Machinery Group (ZMJ) verkauft. Der Preis lag bei 545 Millionen Euro. SEG hat weltweit rund 7000 Beschäftigte. Rund um den Globus sollen bis 2022 rund 1100 Arbeitsplätze wegfallen - etwa jede siebte Stelle. „Die Covid-19-Krise ist kein kurzfristiges Problem. Sie wird im Jahr 2020 und in den Folgejahren zu deutlich niedrigeren Umsätzen in der Automobilindustrie führen“, erklärte das Unternehmen weiter.

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Erstellt:
25. Juni 2020, 16:00 Uhr

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