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Zum Antikriegstag warnen Gewerkschaften vor Aufrüstung

dpa/lsw Stuttgart. „Abrüsten statt Aufrüsten“: Am Sonntag ist Antikriegstag - in Stuttgart finden schon einen Tag vorher Aktionen und Feiern dazu statt. Dieses Jahr warnen die teilnehmenden Gewerkschaften und Friedensgruppen vor allem vor nuklearem Aufrüsten und steigenden Rüstungsausgaben. In der Stuttgarter Innenstadt werden Reden gehalten und Aktionen im Zeichen des Antimilitarismus veranstaltet. Zudem gibt es eine Gedenkfeier und eine Kranzablegung für die Opfer des Nationalsozialismus. Auch in Freiburg, Ulm und Friedrichshafen starten Aktionen rund um den Antikriegstag.

Ein blauer Luftballon mit dem Symbol einer weißen Friedenstaube. Foto: Jens Wolf/Archivbild

Ein blauer Luftballon mit dem Symbol einer weißen Friedenstaube. Foto: Jens Wolf/Archivbild

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte den Tag 1957 ins Leben gerufen. Er soll an den Überfall Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 erinnern, mit dem der Zweite Weltkrieg begann. Ziel sei es nicht, etwas wiedergutzumachen, sondern die schlimmen Geschehnisse wieder ins Gedächtnis zu rufen, sagte Martin Kunzmann, Vorsitzender des DGB Baden-Württemberg, am Freitag auf Anfrage.

„Krieg ist für uns gegen die Menschheit“, sagte Kunzmann. Der DGB fordere zudem die Bundesregierung dazu auf, den 2017 verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

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Erstellt:
30. August 2019, 14:51 Uhr

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