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72 Drittligisten werden auf vier Staffeln verteilt

Deutscher Handball-Bund trifft Entscheidungen für die neue Saison.

Gegen wen die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang (grüne Trikots) in der neuen Saison spielen werden, wird noch festgelegt. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Gegen wen die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang (grüne Trikots) in der neuen Saison spielen werden, wird noch festgelegt. Foto: A. Becher

Von Alexander Hornauer

Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat die Meldungen für die Dritte Liga inzwischen gesichtet und die 72 Klubs benannt, die in der Saison 2020/2021 in vier Staffeln mit jeweils 18 Teams spielen werden. Von den bisherigen 64 Drittligisten sind 57 abermals dabei – dazu zählt auch der HC Oppenweiler/Backnang, der seine Meldung bereits unmittelbar nach Ausgabe der Unterlagen an den DHB geschickt hatte.

Andere Vereine überlegten eine Weile und einer kam zu dem Schluss, nicht erneut zu melden: Der in Dresden beheimatete HC Elbflorenz II zieht sich in die Mitteldeutsche Oberliga zurück. Andere Wackelkandidaten – laut Pressemeldungen soll beim Leichlinger TV und beim SV Anhalt Bernburg intensiv übers weitere Mitwirken nachgedacht worden sein – entschieden sich zur Abgabe des Meldebogens. Auch die Meister der vierthöchsten Spielklassen und der Zweite der Baden-Württemberg-Oberliga erklärten unisono ihre Bereitschaft zum Aufstieg, aus dem süddeutschen Raum sind dies die baden-württembergischen Vereine SG Pforzheim/ Eutingen und HSG Konstanz, Bayern- Meister VfL Günzburg und der SV 64 Zweibrücken als Titelträger der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Nicht melden durften die SG Nußloch sowie die Rhein Vikings, weil sie sich im Laufe der vergangenen Runde aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hatten. Aus der zweiten Liga kommt die HSG Krefeld hinzu – zwar gibt es eigentlich keine Absteiger, aber der Westklub hatte sich eben nicht rechtzeitig um eine Lizenz für die kommende Spielzeit bemüht und muss deshalb eine Etage runter.

Insgesamt standen damit 70 Drittligisten fest und die beiden noch freien Plätze wurden über eine Nachrückerliste unter den Viertligisten verteilt, die nur einen geringen Abstand auf ihren jeweiligen Staffelsieger aufwiesen und obendrein auch einen Meldebogen eingereicht hatten. Somit dürfen sich auch der TV Cloppenburg als Vizemeister in der Oberliga Niedersachsen sowie Haspo Bayreuth als Zweiter der Bayernliga über den Aufstieg freuen. Für den TSV Neuhausen/Filder, den Dritten der Baden-Württemberg-Oberliga, reichte Platz drei auf der Nachrückerliste hingegen um Haaresbreite nicht. Der Verein von den Fildern, der im vergangenen Jahr erst nach Entscheidungsspielen gegen Willstätt aus der Liga gepurzelt war, würde nur dann aufsteigen, wenn einer aus dem „Club der 72“ seine Meldung bis 30. Mai zurückzieht.

Das Ländle bildet mit insgesamt 15 Teams (HBW Balingen-Weilstetten II, TSV Blaustein, TV Germania Großsachsen, TSB Horkheim, HSG Konstanz II, SV Salamander Kornwestheim, SG Leutershausen, HG Oftersheim/Schwetzingen, HC Oppenweiler/ Backnang, TGS Pforzheim, SG Pforzheim/Eutingen, VfL Pfullingen, TV Plochingen, Rhein-Neckar Löwen II, TV 08 Willstätt) auch so bereits eine zahlenmäßig starke Fraktion. Ob alle Baden-Württemberger in einer Staffel spielen, wird sich erst bei der Einteilung zeigen – die wird jedoch noch ein Weilchen auf sich warten lassen, denn in puncto Saisonbeginn gilt weiterhin: Wunsch und Ziel ist, ab September um Tore und Punkte kämpfen zu können.

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Erstellt:
22. Mai 2020, 11:30 Uhr

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