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96-Coach Kocak zu Corona-Verstößen: „Keine Toleranz“

dpa Hannover. Hannovers Trainer Kenan Kocak hat das Verhalten der fünf 96-Profis, die am vergangenen Sonntag gegen die Corona-Regeln verstoßen hatten, kritisiert.

Angesäuert: 96-Coach Kenan Kocak. Foto: Friedemann Vogel/epa/Pool/dpa

Angesäuert: 96-Coach Kenan Kocak. Foto: Friedemann Vogel/epa/Pool/dpa

„Für so etwas gibt es keine Toleranz“, sagte Kocak. „Ich bin natürlich nicht erfreut, weil wir in der Öffentlichkeit stehen und dementsprechend sorgfältig sollten wir uns an die Regeln halten.“

Fünf Spieler des Fußball-Zweitligisten, die nicht zum Spieltagskader am vergangenen Sonntag gegen den 1. FC Heidenheim (2:1) gehörten und die Partie im TV verfolgt hatten, waren nach dem Spiel gemeinsam in einem Auto ohne Mundschutz nach Hause gefahren. Das ist Personen aus verschiedenen Haushalten untersagt. Die Polizei stoppte das Fahrzeug und verhängte gegen jeden Spieler eine Geldbuße von 250 Euro.

Der Verein nahm das Quintett umgehend für diese Woche aus dem Mannschaftstraining. Zudem kündigte Kocak eine Geldstrafe für die Spieler an. Zum Aufgebot für das Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gehören sie nicht. „Sind für das Spiel kein Thema“, sagte Kocak.

96-Geschäftsführer Martin Kind hatte das Verhalten der Profis bereits zuvor als „Unachtsamkeit und menschliches Versagen“ bezeichnet, das „nicht akzeptabel“ sei. Die Spieler wurden am Mittwoch negativ auf das Coronavirus getestet. Am Samstag müssen sie sich einem weiteren Test unterziehen.

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Erstellt:
12. Juni 2020, 13:04 Uhr

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