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A. Breitenreiter

A. Breitenreiter

Bei Hannover 96 geht es drunter und drüber. Gut, die Mannschaft ist Tabellenvorletzter, da kann man schon mal die Nerven verlieren. So wie André Breitenreiter. Der meist besonnen wirkende 96-Trainer zieht die Zügel an. Im Training gab es Strafläufe für verlorene Zweikämpfe, für Angreifer Niklas Füllkrug verteilte er öffentlich Rüffel. Als Krönung drohte der 45-Jährige seinen Profis damit, den Weihnachtsurlaub zu streichen, sollten sie in den Spielen gegen den SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf nicht wenigstens drei Punkte holen.

Nach dem 1:1 unter der Woche in Freiburg bekräftigte Breitenreiter nun die Urlaubssperre, sollte am Samstag gegen Düsseldorf nicht gewonnen werden: „Es gilt das, was ich gesagt habe.“ Bei der Mannschaft kommt das – wenig überraschend – nicht so gut an. Viele Spieler haben die Feiertage bereits verplant. Abwehrspieler Walace will zu seiner kranken Mutter nach Brasilien fliegen, Kevin Wimmer Silvester in Wien verbringen. Der Schweizer Pirmin Schwegler bangt um das Käsefondue in seiner Heimat.

Kurzum: Neue Freunde hat sich Breitenreiter mit seinem Punkte-Ultimatum nicht gemacht. Vielleicht kommt es für die Profis aber gar nicht so weit. Bei einer weiteren Pleite könnte nämlich ein längerer Urlaub anstehen – für Breitenreiter selbst. (gp)

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Erstellt:
21. Dezember 2018, 11:42 Uhr

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