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Achtbar aus der Affäre gezogen

Tischtennis-Verbandsklasse: Neuling Oberbrüden zieht Mut aus der knappen 6:9-Niederlage beim Titelfavoriten in Stuttgart

Der erste Auftritt der Tischtennisspieler des TSV Oberbrüden in der Verbandsklasse konnte sich sehen lassen. Beim Titelfavoriten DJK Sportbund Stuttgart II zog sich der Aufsteiger achtbar aus der Affäre. Die knappe 6:9-Niederlage in der Landeshauptstadt brachte zum Auftakt zwar keine Punkte, aber die Auenwalder schöpften Mut für die nächsten Spiele.

Heiko Tomaschek und der TSV Oberbrüden wurden für ihre gute Leistung nicht mit einem zählbaren Erfolg belohnt. Archivfoto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Heiko Tomaschek und der TSV Oberbrüden wurden für ihre gute Leistung nicht mit einem zählbaren Erfolg belohnt. Archivfoto: A. Becher

Von Oliver Letzgus

Den ersten Zähler für Oberbrüden in der Verbandsklasse errang das neu formierte Doppel. Daniel Quiram und Sahin Yildiz setzten sich gegen Nico Wenger/Sascha Hiller in fünf Sätzen durch, lediglich im zweiten Durchgang hatten sie in der Verlängerung mit 11:13 das Nachsehen. Für Marcus Kocher und Heiko Tomaschek sowie für Christoph Krenzlin und Simone Tomaschek war an den Nebentischen allerdings nichts zu holen, die klaren 0:3-Niederlagen führten zum 1:2-Rückstand.

Den erwartet schweren Stand hatten in den Einzeln im vorderen Paarkreuz dann Quiram und Krenzlin. In den vier Duellen mit Stuttgarts Topspielern Nico Wenger und Gabriel Gaa sprang kein einziges Pünktchen heraus. Immerhin schaffte es Krenzlin gegen Wenger bis in den fünften Satz – ein Achtungserfolg, mehr jedoch nicht. Deutlich besser fiel die Bilanz in der Mitte aus. Sahin Yildiz, der Zugang vom Oberligisten Birkmannsweiler, stellte bereits im ersten Saisonspiel unter Beweis, dass er eine wertvolle Verstärkung für Oberbrüden sein dürfte. In überzeugender Manier behielt die neue Nummer vier gegen Jan Teltschik und Silvan Kurras die Oberhand. Paarkreuzkollege Heiko Tomaschek musste in der ersten Partie gegen Kurras zwar eine klare 0:3-Niederlage hinnehmen, eroberte mit einer Steigerung gegen Teltschik allerdings auch noch einen Zähler für seine Mannschaft.

Bei Marcus Kocher trug die gute Vorbereitung Früchte. Er bezwang im hinteren Paarkreuz beide Sportbund-Akteure, wobei der 3:2-Erfolg gegen Sascha Hiller aber auf Messers Schneide stand. Dagegen zog Simone Tomaschek in ihren beiden Partien den Kürzeren. Beim 2:3 gegen Peter Waddicor schnupperte sie allerdings am Sieg und hätte damit ihr Team fast noch ins Schlussdoppel gebracht.

Das Fazit aus Sicht des TSV Oberbrüden: Der erste Auftritt in der Verbandsklasse gibt Selbstvertrauen. Wegweisend dürfte aber eher das Heimspiel am Samstag (19 Uhr) gegen Onolzheim sein.

Ergebnisse: Gaa/Teltschick – Krenzlin/Simone Tomaschek 3:0, Wenger/Hiller – Quiram/Yildiz 1:3, Brieske/Kurras – Kocher/Heiko Tomaschek 3:0, Wenger – Krenzlin 3:2, Gaa – Quiram 3:1, Teltschik – Yildiz 0:3, Kurras – Heiko Tomaschek 3:0, Hiller – Simone Tomaschek 3:0, Waddicor – Kocher 0:3, Wenger – Quiram 3:0, Gaa – Krenzlin 3:0, Teltschik – Heiko Tomaschek 1:3, Kurras – Yildiz 1:3, Hiller – Kocher 2:3, Waddicor – Simone Tomaschek 3:2.

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Erstellt:
26. September 2019, 11:30 Uhr

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