Aspacher Volkslauf findet in abgespeckter Form statt

Die Murrtal-Runners richten einen 10-Kilometer-Lauf aus, bei dem die Sportler per Jagdstart auf eine geänderte Strecke geschickt werden.

Die Volksläufer der Region bekommen in Aspach die Gelegenheit, noch einmal einen Wettkampf zu bestreiten. Den sonst üblichen Massenstart gibt es wegen der Coronapandemie diesmal aber nicht. Vielmehr werden die Läufer einzeln auf die Strecke geschickt. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Die Volksläufer der Region bekommen in Aspach die Gelegenheit, noch einmal einen Wettkampf zu bestreiten. Den sonst üblichen Massenstart gibt es wegen der Coronapandemie diesmal aber nicht. Vielmehr werden die Läufer einzeln auf die Strecke geschickt. Foto: T. Sellmaier

Nun ist die Entscheidung gefallen. Am Samstag, 30. Oktober, findet der Aspacher Volkslauf statt. Coronabedingt wird er allerdings in einer stark abgespeckten Version über die Bühne gehen. So gibt es nur einen 10-Kilometer-Lauf. Los geht es um 14 Uhr, wenn der erste Sportler auf eine veränderte Strecke geschickt wird. Einen sogenannten Massenstart gibt es diesmal nicht. Die Murrtal-Runners setzen auf einen sogenannten Jagdstart, bei dem alle fünf Sekunden ein Läufer auf die Strecke geht. Eine Voranmeldung ist Pflicht. Möglich ist die ausschließlich online. Zudem wird in der Hardtwaldhalle keine Bewirtung angeboten. Auch Umkleiden und Duschgelegenheiten wird es in Kleinaspach keine geben.

Nach der Absage im vergangenen Jahr haben die Murrtal-Runners diesmal lange mit einer Entscheidung gewartet. Auch weil eine Umfrage unter Mitgliedern gestartet worden war, in der es darum ging, ob der Verein die Traditionsveranstaltung ein weiteres Mal absagen soll. Nun sprach sich eine deutliche Mehrheit dagegen aus, den Volkslauf ein zweites Mal zu streichen.

Veranstalter will Sportlern die Chance bieten, einen Wettkampf zu bestreiten

Matthias Nothstein, Vorsitzender der Murrtal-Runners, erklärt die Beweggründe seines Vereins: „Mit dem Volkslauf wollen wir allen Ausdauerathleten nach langer Durststrecke wieder einmal die Gelegenheit bieten, sich auf der Strecke zu messen.“ Damit das gelingt und den Regeln sowie Vorgaben wegen der Coronapandemie in größtmöglicher Weise Rechnung getragen wird, haben die Organisatoren verschiedene Änderungen beschlossen. So wird es diesmal keinerlei Rahmenprogramm geben. Matthias Nothstein hofft trotzdem, „dass die Sportler dieser Traditionsveranstaltung die Treue halten werden und mit ihrer Teilnahme echte Solidarität mit dem Veranstalter demonstrieren“. Der Vorsitzende der Murrtal-Runners wünscht sich: „Vielleicht startet manch einer, der den Termin nicht so auf dem Zettel hatte, um so ganz besonders zum Ausdruck zu bringen, dass das Engagement des kleinen Vereins gewürdigt wird. Mich würde das freuen.“

Wer sich die Worte zu Herzen nimmt und startet, der oder die geht auf eine neue Strecke. Damit die Läufer nicht mehr mit den Besuchern des stark frequentierten Hardy-Pfads in Berührung kommen, gibt es nun eine Strecke im Aspacher Hardtwald, die einem Kleeblatt ähnelt. Wer die Hoffnung hat, dass im Zuge der Änderung der legendäre und in Läuferkreisen berüchtigte Anstieg am Griesberg gestrichen wurde, der wird enttäuscht. Die 700 Meter lange Steigung ist weiter anspruchsvoller Teil des Kurses, der die Läufer durch den herrlich gefärbten Herbstwald führt. pm

Anmeldung ab sofort

Der Aspacher Volkslauf ist damit die einzige Veranstaltung von den insgesamt vier Wettkämpfen des Laufcups Schwäbisch-Fränkischer Wald, die dieses Jahr stattfindet. Welzheim, Auenwald und Neuhütten wurden bereits abgesagt. Die Murrtal-Runners hoffen, dass ihr Einsatz mit einer regen Beteiligung belohnt wird.

Die Anmeldung für den Volkslauf ist ab sofort möglich. Mehr Informationen gibt es unter www.murrtal-runners.de.

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Erstellt:
29. September 2021, 11:30 Uhr

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