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Auch Stuttgart erhöht Druck auf HSV - Dresden siegt wieder

dpa Stuttgart. Der neue VfB-Coach Matarazzo feiert einen „sehr, sehr schönen“ Einstand. Auch Dynamo Dresden kann noch gewinnen. In der 2. Fußball-Bundesliga steht der Hamburger SV nun unter Zugzwang.

Die Stuttgarter Spieler feiern das 2:0 gegen Heidenheim. Foto: Tom Weller/dpa

Die Stuttgarter Spieler feiern das 2:0 gegen Heidenheim. Foto: Tom Weller/dpa

Nach Arminia Bielefeld hat auch der VfB Stuttgart mit seinem neuen Trainer Pellegrino Matarazzo den Druck auf den Hamburger SV erhöht.

Am ersten Spieltag nach der Winterpause kam auch der VfB mit dem 3:0 (1:0) gegen den in der Hinrunde so starken 1. FC  Heidenheim bestens zurück in die restliche Rückrunde. „Sehr, sehr schön“ sei sein erfolgreicher Einstand vor 52.585 Zuschauern gewesen, sagte der 42 Jahre alte US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln Matarazzo: „Es war emotional und intensiv.“

Nach Toren von Marc-Oliver Kempf (32. Minute), Nicolas Gonzalez (75.) und Mario Gomez (86.) rückten die Schwaben zumindest für einen Tag auf den zweiten Platz der 2. Fußball-Bundesliga vor. Der HSV muss nach einer alles andere als überzeugenden Vorbereitung am Donnerstag zum Abschluss des 19. Spieltages gegen den 1. FC Nürnberg (20.30 Uhr) gewinnen, um Stuttgart wieder zu überholen und den direkten Aufstiegsplatz zu verteidigen. Herbstmeister Bielefeld war bereits am Dienstag mit einem 2:0 gegen den VfL Bochum in die restliche Saison gestartet und führt die Tabelle weiter mit drei Zählern Vorsprung an.

Unter Druck stehen am Donnerstag freilich auch die Franken. Nur mit einem Punkt beim HSV würden sie Abstiegsrang 17 wieder verlassen. Der Tabellenletzte Dynamo Dresden feierte beim 1:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC einen ganz wichtigen Sieg. Durch das Tor von Marco Terrazzino (68.) schöpfen die Sachsen nach dem ersten Zweitliga-Sieg seit fast drei Monaten neue Hoffnung. Mit nun 16 Zählern beträgt der Abstand auf den Relegationsrang noch drei Punkte.

Im Tabellen-Mittelfeld verlor Aufsteiger VfL Osnabrück durch das unglückliche 1:3 (0:1) gegen den SV Sandhausen den Anschluss an die Spitzengruppe. Pech hatten die Niedersachsen kurz vor der Halbzeitpause. Einen Foulelfmeter von Leart Paqarada hielt VfL-Keeper Philipp Kühn zunächst noch, hatte dabei die Linie aber regelwidrig verlassen. Dafür kassierte er nach seiner Gelben Karte wegen des vorangegangenen Fouls an Kevin Behrens Gelb-Rot. Den wiederholten Strafstoß verwandelte Paqarada dann gegen den eingewechselten Nils-Jonathan Körber (45.+5). Nach der Pause trafen noch Bashkim Ajdini (47.) für Osnabrück und Behrens (60./83.) für Sandhausen, das mit nun 27 Punkten am VfL (26) vorbei auf Rang acht sprangen.

Holstein Kiel und Darmstadt 98 trennten sich 1:1 (1:1). Stefan Thesker (30.) für Kiel und Serdar Dursun (45.) für die Hessen waren die Torschützen.

Osnabrücks Neuzugang Assan Ceesay (l) im Kampf um den Ball mit Aleksandr Zhirov aus Sandhausen. Foto: Friso Gentsch/dpa

Osnabrücks Neuzugang Assan Ceesay (l) im Kampf um den Ball mit Aleksandr Zhirov aus Sandhausen. Foto: Friso Gentsch/dpa

Dynamos Marco Terrazzino (M) erzielt gegen den Karlsruher SC das Tor zum 1:0. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Dynamos Marco Terrazzino (M) erzielt gegen den Karlsruher SC das Tor zum 1:0. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Darmstadts Spieler feiern den Treffer zum 1:1. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Darmstadts Spieler feiern den Treffer zum 1:1. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

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Erstellt:
29. Januar 2020, 22:40 Uhr

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