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Aufstieg wegen der Tordifferenz verpasst

Waldremser Radballduo Tobias Herczeg und David Piesch schrammt um Haaresbreite am Sprung in die Zweite Bundesliga vorbei

Um ein Haar wäre der RSV Waldrems in der kommenden Saison mit zwei Duos in der Zweiten Radball-Bundesliga vertreten gewesen. Tobias Herczeg und David Piesch schickten sich an, sich zu den aus dem Oberhaus abgestiegenen Frey-Brüdern zu gesellen. Am Ende verpassten sie den Sprung nach oben beim Aufstiegsfinale in Niederlauterstein nur wegen der schlechteren Tordifferenz.

Verspielte den Zweitliga-Aufstieg mit seinem Partner Tobias Herczeg erst auf den letzten Metern: David Piesch (schwarz).Archivfoto: B. Strohmaier

© Bernd Strohmaier

Verspielte den Zweitliga-Aufstieg mit seinem Partner Tobias Herczeg erst auf den letzten Metern: David Piesch (schwarz).Archivfoto: B. Strohmaier

Von Tim Lindner

Rund 450 Kilometer hatten Tobias Herczeg und David Piesch zurückzulegen, ehe sie im Marienberger Ortsteil Niederlauterstein im Erzgebirge nahe der tschechischen Grenze zum Finale um den Zweitliga-Aufstieg antraten. Die lange Fahrt schüttelte das Duo offenbar schnell aus den Klamotten, denn es ging im Auftaktspiel gegen Reichenbach früh in Führung und machte einen sehr konzentrierten Eindruck. Kurz vor der Halbzeit kam Hektik auf und diese nutzten die baden-württembergischen Rivalen, um das Blatt mit zwei Toren zwischenzeitlich zu wenden. In der zweiten Hälfte besannen sich die Waldremser wieder auf ihre Stärken, machten aus dem 1:2 ein 3:2 und retteten den Vorsprung über die Zeit.

Den Schwung ins Duell mit Bilshausen mitzunehmen, klappte aber nicht so richtig. In einem offen geführten Match lagen die RSV-Radballer zunächst immer wieder mit einem Tor hinten, zur Pause mit 3:4. Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Kontrahenten zwar auf 5:3, doch Herczeg und Piesch kämpften sich noch einmal zum 5:5 heran. Fünf Sekunden vor Schluss setzte es aber das 5:6.

Eine bittere Pille, doch im Spiel gegen Ginsheim lief es wieder wie am Schnürchen. Der 4:1-Sieg war zu keiner Zeit gefährdet. Mit diesem Dreier war die Ausgangssituation eigentlich perfekt – das Ziel, einen der ersten drei Plätze zu belegen, schien in greifbare Nähe gerückt zu sein. Ein Unentschieden gegen die Hausherren aus Niederlauterstein hätte schon gereicht, um den Aufstieg feiern zu können. Und es kam noch besser: Waldrems legte ein 2:0 vor. Plötzlich kam es jedoch zum Bruch im Spiel von Herczeg/Piesch, dem Gegner gelangen sechs Tore in Serie. Unter dem Strich stand letztlich ein 3:7, das für das Duo bittere Folgen hatte.

Zwei Siege und zwei Niederlagen bedeuteten sechs Punkte, ebenso viele hatte Ginsheim auf dem Konto. Das Problem: Das Torverhältnis von 15:16 sprach gegen das RSV-Team, das sich den Zweitliga-Aufstieg damit abschminken musste.

Ergebnisse:Niederlauterstein – Ginsheim 3:8, Waldrems – Reichenbach 3:2, Bilshausen – Ginsheim 3:5, Niederlauterstein – Reichenbach 2:1, Waldrems – Bilshausen 5:6, Reichenbach – Ginsheim 3:1, Niederlauterstein – Bilshausen 3:3, Waldrems – Ginsheim 4:1, Reichenbach – Bilshausen 6:7, Niederlauterstein – Waldrems 7:3. – Tabelle: 1. Bilshausen 4 Spiele, 19:19 Tore, 7 Punkte; 2. Niederlauterstein 4, 15:15, 7; 3. Ginsheim 4, 15:13, 6; 4. Waldrems 4, 15:16, 6; 5. Reichenbach 4, 12:13, 3.

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Erstellt:
3. Juli 2018, 06:00 Uhr

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