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Baryshnik verteidigt den Titel

Backnanger Boxer wird in Mühlhausen erneut Deutscher Meister im Halbweltergewicht

Backnangs Boxsportler hinterließen auf der bundesweiten Bühne mal wieder einen starken Eindruck. Allen voran Wladislaw Baryshnik, der bei der deutschen Meisterschaft der Elite im olympischen Boxen in Mühlhausen seinen Titel im Halbweltergewicht verteidigte. Baran Akbuga strich im Achtelfinale die Segel.

Punktete in den entscheidenden Momenten mit wuchtigen Schlägen und bezwang somit alle Kontrahenten: Wladislaw Baryshnik. Foto: Imago

© imago/VIADATA

Punktete in den entscheidenden Momenten mit wuchtigen Schlägen und bezwang somit alle Kontrahenten: Wladislaw Baryshnik. Foto: Imago

(aal/stg). Obwohl die beiden Bundesliga-Boxer aus demselben Stall kommen und damit von Artur Allerborn geprägt sind, sind ihre Stile völlig unterschiedlich. Akbuga ist sehr variabel und setzt mit seinen beweglichen Beinen auf Seitwärtsschritte, während Baryshnik vor allem mit Vor- und Rückwärtsbewegungen arbeitet und sich auf die beeindruckende Schlagkraft und Reaktionsfähigkeit verlassen kann.

Bei den Meisterschaften in Mühlhausen hatte es Weltergewichtler Akbuga (bis 69 Kilogramm) im Achtelfinale mit Jonathan Zumbe vom SC Colonia Köln zu tun. Der Kämpfer aus der Metropole am Rhein ging keinem Schlagabtausch aus dem Weg und der bewegliche Murrtaler versuchte, gegen dieses Bollwerk aus harten Schlägen mit lockerer Beinarbeit und schnellen Kontern anzukommen. Letztlich erfolglos, denn Akbuga unterlag nach Punkten.

Deutlich länger dauerte das Turnier für Baryshnik (Halbweltergewicht, bis 64 Kilogramm). Er zog mit Erfolgen gegen Baschir Idiev (BC Gifhorn) und Fidaim Brahimi (VfL Sindelfingen), seinen Kollegen aus dem Landeskader, ins Finale ein. Hier wartete Deniel Krotter vom Boxteam Igor aus Neustadt an der Aisch. Mit Finten bei der Vorwärtsbewegung lockte Baryshnik abstoppende Schläge des Bayern heraus, denen er durch Rückschritte auswich, um sofort wieder zu kontern. Dieses Konzept ging auf und der Titel an den Backnanger, der alle drei Duelle mit 5:0 Stimmen der Kampfrichter gewinnen konnte.

„Es war mein klares Ziel, zum zweiten Mal den Titel zu holen“, verdeutlicht der 22-Jährige, dass alles andere eine Enttäuschung gewesen wäre. „Es war sehr wichtig, um seinen Status als deutsche Nummer eins im Halbweltergewicht zu festigen“, unterstreicht Allerborn, denn Baryshnik möchte 2020 unbedingt bei den Olympischen Spielen in Tokio dabei sein. Ein wichtiger Zwischenschritt ist die WM in Jekaterinburg im Sommer, die Qualifikation dafür „ist ganz klar mein Ziel“.

Baryshnik hat den Pokal in der Hand, die Goldmedaille um den Hals und die Olympischen Spiele 2020 in Tokio im Visier. Foto: privat

Baryshnik hat den Pokal in der Hand, die Goldmedaille um den Hals und die Olympischen Spiele 2020 in Tokio im Visier. Foto: privat

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Erstellt:
13. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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