„Trainer des Jahres 2025“
Besondere Auszeichnung für Sedat Sevsay
Der Meister-Trainer des Ringer-Bundesligisten ASV Schorndorf wird vom Landessportverband Baden-Württemberg für seine erfolgreiche Arbeit geehrt.
© Imago/Kadir Caliskan
Voll im Fokus: Sedat Sevsaj mit dem DM-Pokal.
Von red
Hinter erfolgreichen Athletinnen und Athleten stehen immer engagierte Trainer – die nur selten ins Rampenlicht treten. Eine Ausnahme ist der Abend, an dem der Landessportverband Baden-Württemberg alljährlich wertvolle Auszeichnungen an verdiente Übungsleiter vergibt.
Im Porsche-Museum in Stuttgart wurde am Dienstag der „Trainer des Jahres 2025“ gekürt, der aus dem Ringen kommt: Sedat Sevsay (52) ist der Chefcoach des Bundesligisten ASV Schorndorf, der über sich selbst sagt: „Ich brauche etwas, das mich antreibt.“ In den vergangenen zehn Jahren war das der Traum vom Gewinn der deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Im Ehrenamt führte Sedat Sevsay sein Team in dieser Zeit zu fünf Aufstiegen, ehe die Ringer des ASV Schorndorf schließlich 2025 die DM-Trophäe in die Höhe recken durften.
„Wir wollen eine Ära prägen“: Sevsays emotionaler Höhepunkt
Dieser eindrucksvolle Erfolg bescherte Sedat Sevsay jetzt einen weiteren Höhepunkt in seiner Laufbahn: die Auszeichnung als Baden-Württembergs „Trainer des Jahres“. Einen besonders emotionalen Moment erlebte er bei der Laudatio, denn diese hielt der Olympia-Ringer Jello Krahmer – sein Stiefsohn, den er zum Weltklasse-Ringer geformt hat. Gemeinsam hat das Duo noch viel vor, auch mit dem Ringer-Team des ASV Schorndorf. „Wir wollen“, sagte Sedat Sevsay, „eine Ära prägen.“
Schwimm-Experte Michael Spikermann wurde im Porsche-Museum mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Als Bundesstützpunkttrainer in Heidelberg und Leistungssportreferent des Landesspüortverbandes holte er mit seinen Schützlingen rund 80 internationale Medaillen. Mark Pinger, Petra Dallmann und Sarah Wellbrock führte er aufs Olympia-Podium.
Der Trainer-Sonderpreis der Krankenkasse Barmer ging an Klaus Faißt (69): Er bildet am Stützpunkt in Baiersbronn seit 33 Jahren die Talente in der Nordischen Kombination aus, hat unzählige Heranwachsende gefördert und gefordert. Sein Sohn Manuel Faißt schaffte es 2022 in Peking aufs Olympia-Podest.
