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Biathlet Doll: „Kein so toller Saison-Einstieg“

dpa Östersund. Ex-Weltmeister Benedikt Doll hat die deutschen Biathleten nach ihrem durchwachsenen Start in den WM-Winter in die Pflicht genommen.

Zum Auftakt auf Rang 16 im Einzel noch bester Deutscher: Benedikt Doll. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Zum Auftakt auf Rang 16 im Einzel noch bester Deutscher: Benedikt Doll. Foto: Angelika Warmuth/dpa

„Es ist kein so toller Saison-Einstieg, das muss man schon so ehrlich sagen“, sagte Doll beim Weltcup-Auftakt in Östersund: „Wir machen uns aber noch keine Sorgen, denn wir haben gut trainiert. Wir müssen es jetzt aber auch mal hinbekommen.“

Der Schwarzwälder Doll war in Schweden nach 20 Kilometern bei schwierigen Bedingungen als 16. noch bester der sechs DSV-Skijäger, während gleich vier Franzosen angeführt von Martin Fourcade die ersten vier Plätze im Einzel belegten. „Die Franzosen haben es mit einer tollen Teamleistung vorgemacht. Das wollen wir natürlich auch schaffen, daran arbeiten wir“, sagte Doll.

Die nächste Chance zu einem starken Rennen bietet sich am Samstag (17.30 Uhr/ZDF und Eurosport) mit der Staffel. „Wenn ich in der Staffel laufen darf, bin ich top motiviert“, sagte Erik Lesser. Der ehemalige Weltmeister aus Thüringen wurde mit großem Rückstand im Einzel nur 72. „Es sind alle ein bisschen gebeutelt und wir haben uns alle nicht von der besten Seite gezeigt“, sagte Lesser: „Ich gehe bei mir momentan aber davon aus, dass das nur ein Ausrutscher war.“

Auch Philip Horn (27.), Johannes Kühn (41.) und Simon Schempp (53.) waren im Kampf um die Spitzenplätze chancenlos. Weltmeister Arnd Peiffer zog sich bei einem Sturz eine Platzwunde am Kopf zu, seine Waffe wurde schwer beschädigt. Er muss vorzeitig aussteigen. Nach zwei Einzelwettbewerben ist das beste Resultat der Männer von Bundestrainer Mark Kirchner Rang sechs für Kühn im Sprint.

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Erstellt:
5. Dezember 2019, 06:15 Uhr

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