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Bosz und Bayer: Liebe auf den zweiten Blick

Der in Dortmund gescheiterte Trainerwollte zurück in die Bundesliga

Leverkusen /SID - Peter Bosz sprühte vor Tatendrang. „Ich bin froh, dass ich nach einem Jahr wieder arbeiten darf und gleich auf den Trainingsplatz kann, und das bei einem so schönen Verein mit einer guten Mannschaft“, sagte der 55-jährige Niederländer bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Cheftrainer von Bayer Leverkusen. Bei seinem zweiten Anlauf in der Bundesliga will der bei Borussia Dortmund gescheiterte Ex-Profi aber auch beweisen, dass er ein guter Coach ist. „Ich wollte unbedingt zurück in die Bundesliga, denn ich war noch nicht fertig. Die Menschen in Deutschland haben noch nicht den richtigen Trainer Peter Bosz gesehen, den sollen sie nun bei Bayer Leverkusen kennenlernen “, sagte Bosz, der am Nachmittag sein erstes Training im Schatten der Bayarena leitete.

Auf seine Zeit in Dortmund blickte der ehemalige Ajax-Coach, der Amsterdam in der Saison 2016/17 in das Finale der Europa League geführt hatte, ohne Groll zurück. „Ich habe dort viele tolle Menschen kennengelernt“, sagte der Nachfolger des einen Tag vor Heiligabend gefeuerten Heiko Herrlich im Rückblick auf seine Zeit beim derzeitigen Tabellenführer. Beim BVB war er nach einem Superstart mit dem Sprung an die Tabellenspitze abgestürzt und nach nur knapp einem halben Jahr entlassen worden. „Ich blicke nur noch nach vorne. Wir wollen in der Liga, in der Europa League und im Pokal Erfolg haben“, sagte Bosz, der im Sommer 2017 auf dem Wunschzettel von Rudi Völler stand, sich dann aber trotz guter Gespräche für den BVB entschied. „Ich habe anschließend Bayer immer ganz besonders verfolgt“, berichtete Bosz, der sich trotz der kurzen Vorbereitung auf den Rückrundenstart am 19. Januar gegen Borussia Mönchengladbach eine Menge vorgenommen hat: „Wir wollen versuchen, alle Spiele zu gewinnen. Am Ende muss es das Ziel sein, dass ein Verein wie Bayer Leverkusen im Europacup spielt.“

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Erstellt:
5. Januar 2019, 03:14 Uhr

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