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Bronze unnötig aus der Hand gegeben

TSG-Judoka Katharina Menz ist mit dem fünften Rang beim Grand Prix im mexikanischen Cancún nicht ganz zufrieden

Drei Siege und zwei Niederlagen reichten TSG-Judoka Katharina Menz beim Grand Prix in Cancún für den fünften Platz. Mit diesem Resultat im mexikanischen Badeort ist die Leichtgewichtlerin aus dem Murrtal aber nicht ganz zufrieden, weil da sich die Backnangerin im Kampf um Bronze einen ärgerlichen Fehler leistete und sich dadurch die Spanierin Julia Figueroa das letzte Edelmetall sicherte.

Ärgerte sich über ihre selbst verschuldete Niederlage im Kampf um Bronze: Backnangs Kämpferin Katharina Menz (rechts). Archivfoto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Ärgerte sich über ihre selbst verschuldete Niederlage im Kampf um Bronze: Backnangs Kämpferin Katharina Menz (rechts). Archivfoto: A. Becher

Von Katharina Klein

Für die fünfmalige deutsche Meisterin in der Klasse bis 48 Kilogramm, die in der Weltrangliste den 22. Rang belegt, hatte der Wettkampftag in Mexiko mit einem Sieg begonnen. Menz bezwang die Britin Kimberley Renicks, die in der Weltrangliste auf Position 37 notiert wird. Auch gegen die Brasilianerin Gabriela Chibana, die lediglich drei Plätze hinter ihr rangiert, behielt das Leichtgewicht vom amtierenden deutschen Mannschaftsmeister der Frauen die Oberhand. Beide Triumphe seien aber keinesfalls vom Himmel gefallen, berichtet die Murrtalerin, die in der vergangenen Woche ihren 28. Geburtstag feierte. „Die ersten zwei Gegnerinnen waren unangenehme Leute. Ich dachte mir schon, dass es nicht so leicht wird, sie zu werfen“, betont Katharina Menz: „Es ging dann auch beide Male ins Golden Score, wo ich sie doch noch geworfen bekommen habe“.

Nach diesen zwei Einstiegssiegen kam es für die Backnangerin zu dem Duell mit der Erzrivalin und Weltranglisten-Sechsten Milica Nikolic. Die Serbin macht der Schwäbin das Leben immer wieder schwer, so auch beim neuerlichen Aufeinandertreffen. „Ich bin nicht mit ihr klargekommen und habe verdient verloren“, räumt Menz ein.

In der Trostrunde wies die Vorzeigejudoka der TSG allerdings die Weltranglisten-35. Monica Ungureanu aus Rumänien in die Schranken und zog damit noch in den Kampf um die Bronzemedaille ein. Hier hatte die Spanierin Julia Figueroa, die in der Weltrangliste den 19. Rang belegt und damit knapp vor Menz liegt, die Nase vorne. „Ich bin nicht zufrieden mit diesem Kampf“, ärgerte sich Menz über ihre Niederlage: „Im Golden Score habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe eine Technik probiert, die ich gerade erst übe, und wurde dann gekontert. Das war dumm, so etwas probiert man nicht in einem Kampf um Platz drei.“

Strammes Programm für Backnangs Vorzeigejudoka Info Die nächste große Herausforderung wartet auf TSG-Judoka Katharina Menz bereits in elf Tagen. Am Samstag, 27. Oktober, findet der Grand Slam in Abu Dhabi statt. Am Samstag, 3. November, geht die Finalrunde der Ersten Bundesliga in Backnang über die Bühne. Mit dem Heimvorteil im Rücken werden Menz und ihre Mitstreiterinnen vom Frauenteam der TSG um den deutschen Meistertitel kämpfen. Wieder nur eine Woche später steht die Murrtalerin beim Grand Prix im usbekischen Taschkent auf der Matte, ehe es von dort direkt nach Japan ins Trainingslager geht. „Es ist gerade viel los“, fasst die Maschinenbau-Masterstudentin zusammen.

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Erstellt:
16. Oktober 2018, 06:00 Uhr

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