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Chiara Vetter pulverisiert ihre Bestzeit

Starker erster Tag für die Backnanger Schwimmer bei der deutschen Kurzbahnmeisterschaft in Berlin

Guter Auftakt für Backnangs Schwimmer bei der deutschen Kurzbahnmeisterschaft in Berlin, bei denen Chiara Vetter und Sara Mauthe gestern über 100 Meter Brust starteten. Mauthe zeigte mit 1:15,79 Minuten eine solide Leistung. Vetter pulverisierte ihre eigene Bestzeit. Sie blieb in 1:11,38 über eine Sekunde unter ihrem bisherigen persönlichen Rekord.

In Berlin im ersten Rennen auf der Erfolgswelle unterwegs: Chiara Vetter, die über 100 Meter Brust so schnell wie noch nie schwamm. Foto: M. Seifert

© Mirko Seifert

In Berlin im ersten Rennen auf der Erfolgswelle unterwegs: Chiara Vetter, die über 100 Meter Brust so schnell wie noch nie schwamm. Foto: M. Seifert

Von Uwe Flegel

Sara Mauthe war es vorbehalten, die Titelkämpfe für das TSG-Team zu eröffnen. Mit einer Zeit von 1:15,79 Minuten belegte sie über 100 Meter Brust den 13. Platz in der Juniorenwertung (Jahrgang 2001/2002) sowie Rang acht in der inoffiziellen Wertung des Jahrgangs 2002. Es war ein gutes Rennen mit einer 50-Meter-Zwischenzeit von starken 35,03 Sekunden. Der Einstieg ist dem Backnanger Tross damit gelungen. Auch weil Trainer Jörg Scheifele bei Mauthe den Schwerpunkt in der unmittelbaren Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft nicht auf die Bruststrecke gelegt hatte. Nach ihrer tollen neuen Bestzeit bei den württembergischen Kurzbahnmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Neckarsulm von 59,62 Sekunden über 100 Meter Freistil stehen für Mauthe die Freistilstrecken in den TSG-Staffeln über 4 mal 50 Meter Freistil und 4 mal 50 Meter Lagen im Fokus. Beim Auftakt war deshalb wichtig war, eine solide Leistung über die Bruststrecke zu zeigen. Dies gelang und TSG-Trainer Jörg Scheifele war deshalb auch sehr zufrieden.

Ganz andere Erwartungen gab es dagegen bei Chiara Vetter. Ihr Schwerpunkt liegt eindeutig auf den Bruststrecken. In Neckarsulm war es für Vetter im Vorlauf zum 100-Meter-Brust-Finale mit 1:14,56 Minuten noch nicht ganz rund gelaufen. Scheifele setzte bei der Württembergischen aber auf die Zusatzmotivation im dortigen Finale und gab seinem Schützling noch ein paar wichtige Tipps mit ins Rennen. Am Ende gab’s 1:12,99 Minuten und viel Selbstvertrauen für Berlin.

Vetter ließ sich auch nicht davon beeindrucken, dass die Anreise am Mittwochabend wegen ihres dualen Studiums bei der Daimler AG nicht optimal zu organisieren war. Sie setzte gleich bei ihrem ersten Start über 100 Meter Brust ein echtes Ausrufezeichen. Mit ihrer Bestzeit von 1:12,53 Minuten vom Februar als Sechste ihres Laufs gemeldet, kam die Backnangerin sehr gut vom Startblock weg. Auf der Strecke zeigte sie in Berlin erneut ihre Qualitäten und wendete nach 50 Metern mit 33,34 Sekunden als Zweite. Dies war exakt die gleiche Zeit wie vor einer Woche in Neckarsulm über 50 Meter Brust. Auf der zweiten Rennhälfte steigerte sich Chiara Vetter weiter. Bei der 75-Meter-Wende schob sie sich an ihre Konkurrentin aus Burghausen ran. Am Ende schlug die TSG-Schwimmerin mit einer neuen Bestzeit von 1:11,38 Minuten als Siegerin ihres Laufs an und belegte damit einen völlig unerwarteten sechsten Platz in der Juniorenwertung. Zu einem Platz in den offenen Finals (Platz 1 bis 16 sind im A- sowie B-Finale startberechtigt) hat es mit Gesamtplatz 21 in der offenen Wertung wie erwartet nicht ganz gereicht.

Scheifele blickt nach dem guten Auftakt nun sehr zuversichtlich auf die Rennen heute (4 mal 50 Meter Freistil mit Emma Schmiedefeld, Sara Mauthe, Dilara Gül, Cara Möhle) und am Samstag (100 Rücken Emma Schmiedefeld, 50 Brust Chiara Vetter sowie 4 mal 50 Lagen mit Emma Schmiedefeld, Chiara Vetter, Dilara Gül, Sara Mauthe).

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Erstellt:
15. November 2019, 06:00 Uhr

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