Das bringt der Tag bei der Tour de France

. Im Gesamtklassement haben sich die Favoriten in Stellung gebracht. Vuelta-Champion Primoz Roglic liegt vor Titelverteidiger Egan Bernal - für diese Zweierwette gibt es bei den Buchmachern auch in Paris nicht viel Geld. Vor den nächsten Bergen kommen die Sprinter zum Zug.

Wird das Gelbe Trikot so schnell nicht wieder abgeben wollen: Primoz Roglic vom Team Jumbo-Visma trainiert. Foto: David Stockman/BELGA/dpa

Wird das Gelbe Trikot so schnell nicht wieder abgeben wollen: Primoz Roglic vom Team Jumbo-Visma trainiert. Foto: David Stockman/BELGA/dpa

Le Château-d'Oléron (dpa) - Nach dem Ruhetag geht es bei der 107. Tour de France am Atlantik weiter. Die größte Herausforderung dürfte auf der zehnten Etappe der Wind sein. Ansonsten rüsten sich die Sprinter für eine weitere Massenankunft.

STRECKE: Vom Profil her ist die zehnte Etappe ein Traum für die Sprinter. Über 168,5 Kilometer verläuft das Teilstück am Dienstag von Le Château-d'Oléron nach Saint-Martin-de-Ré über komplett flaches Terrain an der Atlantikküste. Doch Vorsicht ist geboten. Sollte es windig sein, kann das Feld komplett auseinanderreißen. Da reicht schon ein technischer Defekt, um so manche Tour-Träume platzen zu lassen.

FAVORITEN: Wenn alles normal läuft, dürften die schnellen Männer um Caleb Ewan (Australien) und Sam Bennett (Irland) ihre Chance in einem Massensprint suchen. Zudem bietet sich Bennett die Chance, das Grüne Trikot des Punktbesten von seinem früheren Teamkollegen und Ex-Weltmeister Peter Sagan zurückzuholen. Im Sprint ist auch mit dem routinierten Auftaktsieger Alexander Kristoff (Norwegen) immer zu rechnen.

GELBES TRIKOT: Nachdem sich der Slowene Primoz Roglic am Sonntag mit dem Gelben Trikot einen Kindheitstraum erfüllt hat, wird er es kaum so schnell abgeben wollen. 21 Sekunden liegt er vor Titelverteidiger Egan Bernal. Der Vorsprung sollte bis zu den nächsten Bergetappen halten, wenn keine Panne dazwischen kommt.

DEUTSCHE: Das deutsche Bora-hansgrohe-Team hat seinen Plan geändert und geht nun auf einen Etappensieg. Doch wer soll es richten? Auf der Flachetappe werden die deutschen Akteure des Teams kaum etwas ausrichten können. Das wäre eher eine Angelegenheit für André Greipel. Doch der Altstar aus dem Israel-Team quält sich seit Tagen mit Sturzverletzungen über die Straßen. Ob es am Ruhetag besser geworden ist?

© dpa-infocom, dpa:200907-99-467704/2

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Erstellt:
8. September 2020, 04:40 Uhr

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