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Das bringt der Tag bei der Tour der France

dpa Brüssel. Die erste Etappe steht auf dem Programm: Nach 194,5 Kilometern rund um Brüssel hat die Tour 2019 ihren ersten Gelbträger. Die Deutschen haben auf diesem Teilstück höchstens Außenseiterchancen.

Macht sich nur bedingt Hoffnungen auf einen Etappensieg in Brüssel: André Greipel. Foto: Christophe Ena/AP

Macht sich nur bedingt Hoffnungen auf einen Etappensieg in Brüssel: André Greipel. Foto: Christophe Ena/AP

Die Tour de France 2019 geht los - und das im radsportverrückten Belgien. In der Altstadt von Brüssel haben bereits am Donnerstag 75.000 begeisterte Fans mitgefeiert, als die Teams auf dem prächtigen Grand Place vorgestellt wurden.

Auf den ersten 194,5 Kilometern der 106. Frankreich-Rundfahrt dürften es an diesem Samstag (12.00 Uhr/One und Eurosport) noch mehr werden.

DIE ETAPPE: Auf der prestigeträchtigen ersten Etappe der Tour winkt den 176 Startern nicht nur ein Tagessieg, sondern auch der Sprung ins Gelbe Trikot. Wer bei dem Teilstück von Brüssel über die Mauer von Geraardsbergen und Charleroi zurück in die belgische Hauptstadt als Erster die Ziellinie überquert, darf das Mannschaftszeitfahren an diesem Sonntag im Gelben Trikot des Gesamtführenden bestreiten. Der Auftakt scheint wie gemacht für die reinen Sprinter. Es stehen zwar zwei Anstiege der dritten und vierten Kategorie auf dem Programm, allerdings ist es danach bis zum Ziel noch weit.

DIE FAVORITEN: Die Männer mit der höchsten Geschwindigkeit. Neben dem sechsmaligen Grün-Gewinner Peter Sagan (Slowakei) werden auch Dylan Groenewegen aus den Niederlanden und der Italiener Elia Viviani als heiße Anwärter für den Sprung auf das Siegerpodest und damit ins Gelbe Trikot gehandelt. Auf die Tour-Favoriten um Geraint Thomas hat die machbare Startetappe noch keinen großen Einfluss.

DIE DEUTSCHEN: Der sprintstarke André Greipel, immerhin elf Mal Tagessieger bei der Tour, hat nur Außenseiterchancen. „Von Siegen reden möchte ich nicht, auch wenn es schön wäre“, sagte der 36-Jährige vom Team Arkea-Samsic vor dem Auftakt in Brüssel. Vielleicht sprintet Rick Zabel vorne mit. Sein Team Katusha-Alpecin entscheidet von Tag zu Tag, für wen auf den Flachetappen gefahren wird. Auch mutige Ausreißer dürften auf dem flachen Terrain eher geringe Chancen haben. Die Sprinter Marcel Kittel (persönliche Auszeit) und John Degenkolb (nicht nominiert) nehmen 2019 nicht teil.

ANGRIFF AUF DEN REKORD: Der dreimalige Weltmeister Sagan hat 2018 mit Erik Zabel gleichgezogen und jagt nun den alleinigen Tour-Rekord mit sieben Grünen Trikots. „Es ist ein großes Ziel. Das ist der Grund, warum ich hier bin. Ich werde mein Bestes geben“, sagte der extrovertierte Sagan, den seine Bora-hansgrohe-Teamkollegen auch abseits des Sportlichen als Segen empfinden. „Für die jungen Fahrer ist es doch einfacher. Den größten Druck hat Peter. Er kriegt am meisten Geld und von ihm wird auch am meisten erwartet“, sagte der Deutsche Emanuel Buchmann.

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Erstellt:
6. Juli 2019, 15:54 Uhr

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