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„Das Team ist ein dankbarer Gegner“

Timo Hildebrand (39 ) bestritt zwischen 1999 und 2007 insgesamt 294 Pflichtspiele für den VfB und wurde mit dem Club 2007 Meister. „Es ist ja offensichtlich, dass der VfB zu we- nig Tore schießt, das ist jedem bewusst. Das ist der große Haken, wo man ansetzen muss. Wie bekommt man mehr Durchschlagskraft in der Offensive? Ich glaube, dass der VfB dazu im Winter auf dem Transfermarkt tä- tig sein wird und muss. Die Quote von nur neun Toren in 14 Spielen ist zu dürftig, da wird es schwierig. Man kann das aber nicht an einer einzelnen Person festmachen, da würde man Mario Gomez oder auch jedem anderen unrecht tun. Jeder performt nicht so, wie er vergangene Saison performt hat, sei es Mario Gomez, Holger Badstuber oder Benjamin Pavard. Dazu kommen Verletzungspech und der Trainerwechsel. Wenn eine Mannschaft nicht funktioniert, ist es auch als Neuzugang schwer – das habe ich selbst schon erlebt. Das ist insgesamt eine Abwärtsspirale, aus der der Verein irgendwie nicht rauskommt.

Ich hoffe, der VfB kann bis Weihnachten noch ein paar Punkte holen und im Winter Kraft tanken. Hoffnung macht, dass die Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg auch nicht viele Punkte gesammelt haben. Aber auf sie zu blicken hilft nichts, der VfB muss schauen, dass er selbst auf die Beine kommt. Er ist ein dankbarer Gegner, gegen den ich gerne spielen würde: Das VfB-Team tut keinem weh, ist nicht unangenehm.“

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Erstellt:
13. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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