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Der Auftakt könnte kaum reizvoller sein

Für Backnangs Oberliga-Fußballer beginnt die Saison am morgigen Samstag um 14 Uhr mit einem Heimspiel. Im Etzwiesenstadion wird der Titelanwärter SGV Freiberg mit Ex-TSG-Trainer Evangelos Sbonias zu einem der wenigen Nachbarschaftsduelle erwartet.

Eine wilde Hatz durch Württemberg sowie Nord- und Südbaden: Vor der TSG Backnang liegen kurze Fahrten, weite Reisen und insgesamt 40 Spiele.

Eine wilde Hatz durch Württemberg sowie Nord- und Südbaden: Vor der TSG Backnang liegen kurze Fahrten, weite Reisen und insgesamt 40 Spiele.

Von Steffen Grün

Zwischen den Sportplätzen an Murr und Neckar liegen mit dem Auto nur 21 Kilometer. Noch näher sind sich in der Oberliga wenige Rivalen. Allen voran Sandhausen II und Walldorf II, die es sich bei drei Kilometern überlegen könnten, sich jeweils in den eigenen Kabinen umzuziehen. Selbiges gilt für Bissingen und Freiberg mit 7 Kilometern, immerhin 15 sind es von Nöttingen bis Pforzheim. Die Distanz zwischen Linx und Oberachern ist fast identisch mit der zwischen Freiberg und Backnang, alles andere ist weiter.

Für den Wiederaufsteiger aus den Etzwiesen ist die morgige Partie deshalb das Nachbarschaftsduell schlechthin in dieser Runde, die Anreise zum Rückspiel beim SGV am 6. März wird ein Katzensprung. Etwa 35 Kilometer sind es für die Roten nach Bissingen, etwa 36 Kilometer zu den Kickers. Viel länger unterwegs ist die TSG am Sonntag in einer Woche, wenn es zum FV Lörrach-Brombach geht. 266 oder gar 292 Kilometer, abhängig davon, auf welcher Autobahn weniger los ist – das wird in dieser Saison nicht getoppt. Rund 230 Kilometer sind es nach Freiburg, etwa 200 nach Ravensburg und Rielasingen-Arlen.

Zahlenspiele, die Holger Ludwig wenig interessieren. Für Backnangs Trainer zählt im Moment einzig und allein das morgige Auftaktspiel gegen den SGV Freiberg und er widmet sich der Frage, wie es vielleicht doch klappen kann, dem Titelkandidaten etwas Zählbares abzuknöpfen. „In einem Duell ist immer alles möglich“, macht der 38-Jährige seiner Mannschaft ausdrücklich Mut, nicht wie das Kaninchen vor der Schlange zu erstarren. In dieselbe Kerbe haut sein verlängerter Arm auf dem Feld. „Es ist gut, dass wir gleich am Anfang gegen Freiberg spielen“, glaubt Mario Marinic, „wenn bei denen die Automatismen erst einmal so richtig greifen, wird es noch schwieriger.“ Der kickende Assistenzcoach setzt zudem auf die anfängliche Aufstiegseuphorie in seinem Team, die vielleicht etwas dabei helfen kann, es mit den starken Gästen und Spielern wie dem zweitligaerfahrenen Marco Grüttner aufzunehmen.

Auch aus dem Blick in die Statistik der sechs Aufeinandertreffen seit 2016 können die TSG-Fußballer ein wenig Zuversicht ziehen. Sie unterlagen nur einmal, und das gleich im ersten Duell. Seither gab es drei Siege und zwei Unentschieden, vor allem zu Hause lief es rund – 2:1, 5:1, 1:1. Bei letzterem Remis im November 2018 feierte der Mann seinen Einstand auf Backnangs Trainerbank, der morgen auf der anderen Seite das Sagen hat: Evangelos Sbonias. „Unsere Wege haben sich schon des Öfteren gekreuzt“, sagt Holger Ludwig zum Wiedersehen mit seinem Vorgänger. „Wir haben ein gutes Verhältnis.“ Es sei enorm, was Sbonias bei der TSG geleistet habe. „Ich kann auf einige Dinge aufbauen, aber ich habe zugleich meine eigene Art, eine Mannschaft zu führen.“ Mal schauen, wer sich morgen durchsetzt. Die Hausherren müssen auf Patrick Tichy, Rui Carvalho, Michl Bauer, Benito Baez-Ayala, Mika Wilhelm und David Kienast verzichten.

Über den Ticketshop auf der TSG-Homepage sind nur noch wenige Restkarten erhältlich

Zum morgigen Heimspiel der TSG Backnang gegen den SGV Freiberg sind nur 450 Zuschauer zugelassen, um das coronabedingte Maximum von derzeit 500 Personen mitsamt Spielern, Trainern und Betreuern nicht zu überschreiten. Nur die Ordner und sonstige Personen, die Aufgaben rund ums Spiel erfüllen, dürfen noch extra dazukommen.

Wenige Restkarten gibt’s im Internet unter www.tsg1919.de. Ist das Spiel ausverkauft, bleibt die Tageskasse zu, Fans ohne Karte werden dann weggeschickt. Das Online-Ticket, das an der Kasse ausgedruckt oder auf dem Handy vorzuzeigen ist, macht es zudem unnötig, das Formular zur Kontaktnachverfolgung vor Ort auszufüllen. Die 50 Sitzplätze auf der Tribüne sind bereits vergriffen.

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Erstellt:
21. August 2020, 11:30 Uhr

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