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Der erste Teil der Vorbereitung ist bewältigt

HCOB-Trainer Matthias Heineke ist davon angetan, wie sich seine Drittliga-Handballer bislang ins Zeug gelegt haben.

Mit seinen Handballern in der Vorbereitung bisher zufrieden: Matthias Heineke. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Mit seinen Handballern in der Vorbereitung bisher zufrieden: Matthias Heineke. Foto: A. Becher

Von Alexander Hornauer

Der erste Teil der Vorbereitung ist abgeschlossen. Die Drittliga-Handballer des HC Oppenweiler/Backnang freuen sich nun auf 17 Tage ohne Training. Coach Matthias Heineke ist davon angetan, wie es bisher lief. Zugleich gab er seinen Akteuren bei einer letzten Ansprache vor der zweieinhalbwöchigen Pause mit auf den Weg: Nicht nachlassen! Und drohte: „Mitte August geht es bei uns in der Vorbereitung richtig rund.“

Das Testspiel gegen den TSB Schwäbisch Gmünd hätte am Donnerstagabend den ersten Abschnitt der Vorbereitung abrunden sollen. Ein Coronaverdacht im Umfeld eines Handballers sorgte für eine kurzfristige Absetzung. Es war ein Fehlalarm. Insofern: schade. Aber das gehört derzeit eben zu den Unwägbarkeiten, mit denen umzugehen ist. Trainer Matthias Heineke sagt, dass er in den ersten Wochen oft improvisieren musste. Aber er lobt die Kommunen: „Wir haben in Oppenweiler und in Backnang angesichts der Situation gute Möglichkeiten für die Trainingsarbeit bekommen.“

Die Murrtaler arbeiteten bisher viel im Grundlagenbereich. Und das mit sichtbaren Ergebnissen. „Einige haben jetzt erkennbar mehr Muskelmasse“, berichtet Trainer Matthias Heineke. Auch für das Techniktraining wendete der Drittligist viel Zeit auf. „Da haben viele unserer Sportler ihrem Spiel neue Optionen gegeben“, sagt der Coach. Er denkt dabei beispielsweise an einen größeren Variantenreichtum beim Torwurf. Ein weiterer positiver Aspekt: „Mannschaftstaktisch war es gut, viel Zeit zu haben. Wir konnten unsere neuen Spieler gut in die Abläufe integrieren.“ Der wirkliche Minuspunkt: Der Wettkampf, wenn auch nur in Testspielen und Turnieren, fehlte.

Wenns in etwas mehr als zwei Wochen weitergeht mit der Vorbereitung, sollen Wettkämpfe mit leistungsstarken Gegnern zu einem wesentlichen Aspekt der Saisonvorbereitung werden. Die Murrtaler haben Matches gegen die künftigen Ligarivalen HG Oftersheim/Schwetzingen und TGS Pforzheim vereinbart. Außerdem ist ebenfalls im August eine Partie gegen den Zweitligisten SG BBM Bietigheim (mit Nikola Vlahovic) ausgemacht. Anfang September wird dann der amtierende Drittliga-Meister TuS Fürstenfeldbruck zu einem Test im Murrtal erwartet. Bei einem Trainingslager in Konstanz geht es gegen die HSG Konstanz II und den südbadischen Meister TuS Steißlingen. Kurz vor Rundenbeginn ist eine Partie mit dem TV Kirchzell aus der Dritten Liga Mitte angedacht.

Bei den Tests in gewohnter Umgebung sollen, wenn es von der Verordnungslage her zulässig und abgesehen davon auch vernünftig ist, Zuschauer zugelassen werden. Für die Gemeindehalle gibt es nach einem Vor-Ort-Termin mit Oppenweilers Bürgermeister Bernhard Bühler und Hauptamtsleiter Pascal Schwinger bereits konkrete Ideen. Die werden in den kommenden Tagen in Worte gefasst.

Terminkalender angepasst

Der DHB hat noch einmal eine kleine Anpassung an seinem Rahmenterminkalender vorgenommen. Der letzte Spieltag findet nun nicht erst am 5. Juli 2021 statt, sondern bereits an Himmelfahrt. Hintergrund: Die U-21-Nationalmannschaft will sich ab dem 7. Juni für die Weltmeisterschaft vorbereiten. Und deshalb sollen bis zu diesem Zeitpunkt auch schon die Aufstiegsspiele und eventuelle Relegationsrunden abgeschlossen sein.

Der HCOB-Rivale und Ex-Bundesligist VfL Günzburg vermeldet drei Zugänge: Anes Becic kommt vom österreichischen Zweitligisten HC Trofaiach, Matevz Kunst vom slowenischen Erstligisten MRD Dobova und Oliver Konst vom bisherigen Württembergligisten TV Altenstadt. Zuvor hatten die Schwaben bereits Balász Tóth (von der HG Ingolstadt) und Luca Kaulitz (vom TSV Friedberg) unter Vertrag genommen.

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Erstellt:
1. August 2020, 11:30 Uhr

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