Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Deutsche Medaillen-Hoffnung ruht auf den Florettfechtern

dpa Budapest. Am letzten Wettkampftag der WM in Budapest fechten am Dienstag nur noch die deutschen Florettspezialisten um Medaillen. Dem Deutschen Fechter-Bund droht wie schon 2018 eine Weltmeisterschaft ohne Edelmetall.

Deutschlands Florettfechter Benjamin Kleibrink (l-r), Andre Sanita und Peter Joppich klatschen sich ab. Foto: Marius Becker

Deutschlands Florettfechter Benjamin Kleibrink (l-r), Andre Sanita und Peter Joppich klatschen sich ab. Foto: Marius Becker

Die letzte deutsche Medaillen-Hoffnung bei der WM in Budapest ruht auf den Florettfechtern. Die vier Vize-Europameister erreichten im Gegensatz zu den Säbelfechterinnen das Viertelfinale am Dienstag.

Der viermalige Einzel-Weltmeister Peter Joppich, Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink, Luis Klein und André Sanita gewannen das entscheidende Gefecht gegen Japan mit 45:37.

Im Viertelfinale um 11.30 Uhr kommt es zur Neuauflage des EM-Finales gegen Frankreich, das die deutsche Mannschaft im Juni in Düsseldorf mit 26:45 verloren hatte. Mit dem Einzug in die Finalrunde sammelten die Florettfechter zudem wichtige Punkte in der Olympia-Qualifikation, weil der ärgste Konkurrent Polen an Hongkong gescheitert war (39:45). Noch belegt das deutsche Team in der ausschlaggebenden Weltrangliste Platz elf hinter dem Nachbarland und wäre nicht für Tokio 2020 qualifiziert.

Der Deutsche Fechter-Bund wartet seit Beginn der WM in der vergangenen Woche auf eine Medaille, am nächsten dran war am Sonntagabend das Team der Europameister im Säbelfechten um Max Hartung, das aber das Gefecht um Platz drei gegen Italien verlor. Bei der WM im vergangenen Jahr war der Verband komplett ohne Edelmetall geblieben - verhindern können eine ähnliche Bilanz in der ungarischen Hauptstadt nur noch die Florettherren.

Die Säbelfechterinnen Anna Limbach, Léa Krüger, Ann-Sophie Kindler und Julika Funke verloren am Montag ihr entscheidendes Achtelfinal-Gefecht gegen Südkorea mit 39:45 und erreichten in der Platzierungsrunde den elften Rang. Die Olympia-Qualifikation ist für das Säbel-Quartett kaum noch zu schaffen. Das erste K.o.-Gefecht in der Runde der besten 32 hatten die Säbeldamen mit 45:38 gegen Iran gewonnen.

Die Hauptrunde beginnt am Dienstag um 10.30 Uhr, ab 16.00 Uhr wird im Damensäbel und Herrenflorett um Gold und Bronze gefochten. Im Damenflorett holte sich am Montagabend das russische Team den WM-Titel durch ein 43:42 im Finale gegen Italien. Bronze ging an die USA nach einem 45:43 gegen Frankreich. Die Goldmedaille bei den Degenherren sicherte sich das französische Team mit einem 45:37 gegen die Ukraine. Das Gefecht um Platz drei gewannen die Degenfechter aus der Schweiz mit 45:35 gegen China.

Ann-Sophie Kindler (l-r), Julika Funke, Lea Krüger und Anna Limbach sind im WM-Achtelfinale ausgeschieden. Foto: M. Becker

Ann-Sophie Kindler (l-r), Julika Funke, Lea Krüger und Anna Limbach sind im WM-Achtelfinale ausgeschieden. Foto: M. Becker

Zum Artikel

Erstellt:
22. Juli 2019, 20:45 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!