Dickel kritisiert Lewandowski - FCB hat „Kimmich und Katar“

dpa Dortmund. Borussia Dortmunds früherer Torjäger und heutiger Stadionsprecher Norbert Dickel hat das Verhalten von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski auf dem Fußballfeld kritisiert.

Norbert Dickel kritisierte das Verhalten von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski auf dem Fußballfeld. Foto: Marius Becker/dpa

Norbert Dickel kritisierte das Verhalten von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski auf dem Fußballfeld. Foto: Marius Becker/dpa

„Er ist mit der beste Stürmer, den es auf der Welt gibt. Aber ich finde, dass er sich nicht in allen Phasen des Spiels gut verhält“, sagte Dickel vor dem Liga-Gipfel am Samstag im Podcast „sprengerspricht #media&sports“ über den Ex-Dortmunder: „Warum das so ist, weiß ich nicht. Er hat es nicht nötig, sich fallen zu lassen, er hat es nicht nötig, so rumzumosern. Er ist so ein klasse Spieler, er sollte einfach das machen, was er kann: Fußball spielen und alles andere sein lassen.“

Derweil schwärmte Dickel vom aktuellen BVB-Stürmerstar Erling Haaland. „Er ist oft dort, wo andere noch hinlaufen müssen. Und wenn er mal ein bisschen weit weg, gibt es einen Kung-Fu-Sprung, und dann ist der Ball auch im Tor“, sagte der 60-Jährige: „Erling ist ein junger, hungriger, unfassbar schneller und unfassbar ehrgeiziger Fußballer. Er steht morgens auf und will ein Tor machen. Die Jungs sind einfach aus einem anderem Holz geschnitzt. Und dann noch die Robustheit einer norwegischen Eiche - sensationell.“

Auf die Frage, wie Haaland sich in zehn Jahren verhalte, sagte Dickel: „Ich lege nicht für irgendjemand die Hand ins Feuer. Dafür bin ich zu lange dabei. Aber er macht auf mich den Eindruck, dass er sehr geerdet ist. Ich drücke ihm die Daumen, dass er so bleibt, wie er ist.“

Vor dem Duell mit Tabellenführer München sieht Dickel auch Probleme beim Serienmeister. „Die einen haben 2G, die anderen 2K: Kimmich und Katar. Das sind auch Probleme“, sagte er schmunzelnd. Und zur turbulenten Jahreshauptversammlung der Münchner meinte er: „Das war vom Niveau, puh. Da waren Zwischenrufe dabei, da hätte ich nicht gedacht, dass es das bei den feinen Herren gibt.“

© dpa-infocom, dpa:211201-99-217196/2

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Erstellt:
1. Dezember 2021, 16:17 Uhr

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