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Duell mit Mentalitätsmonstern

Großaspachs Trainer Florian Schnorrenberg warnt vor Zwickaus Zweikampfstärke

„Wir haben bis Weihnachten noch drei wichtige Spiele“, hatte Aspachs Trainer Florian Schnorrenberg nach dem 1:2 gegen den KSC die Sinne schon wieder für kommende Aufgaben geschärft. Heute ab 19 Uhr steht für Fußball-Drittligist SG Sonnenhof nun die erste von jenen drei Restpartien an. Beim punktgleichen FSV Zwickau geht es für beide Teams darum, Abstand auf den Tabellenkeller zu gewinnen.

War im Mannschaftstraining bereits wieder am Ball und wird heute beim wichtigen Auswärtsspiel Aspachs in Zwickau wohl zumindest wieder in den Kader aufrücken: Offensivmann Dominik Pelivan, der vor seiner Verletzung mit guten Leistungen eine Stütze der SG war. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

War im Mannschaftstraining bereits wieder am Ball und wird heute beim wichtigen Auswärtsspiel Aspachs in Zwickau wohl zumindest wieder in den Kader aufrücken: Offensivmann Dominik Pelivan, der vor seiner Verletzung mit guten Leistungen eine Stütze der SG war. Foto: A. Becher

Von Uwe Flegel

Erst in Zwickau, dann daheim gegen Fortuna Köln und Carl-Zeiss Jena. Für die Elf aus dem Fautenhau steht im Dezember noch ein strammes Programm auf dem Plan. Nicht nur weil die Partie gegen Jena am Tag vor dem Heiligen Abend stattfindet. Auch weil es gegen drei Teams geht, die sich in der Tabelle rund um Großaspach eingruppiert haben. Köln und Zwickau sind gar punktgleich mit den Schwaben. Heißt: Bis Weihnachten kann die SG Sonnenhof im Kampf um den Klassenverbleib einen großen Schritt machen, oder aber sich richtig in die Bredouille bringen.

Was Wunder, dass Coach Schnorrenberg fürs heutige Duell in Zwickau prophezeit: „Das wird auf jeden Fall ein Kampfspiel.“ Dort, wo eine der Wiegen der deutschen Automobilindustrie stand, ist für Großaspachs Fußballer Maloche angesagt. Das liegt zum einen daran, dass zwei Teams aufeinandertreffen, die mit 19 Zählern nicht nur die gleiche Punktzahl, sondern auch die gleiche Tordifferenz aufweisen. Und das ist zum anderen darin begründet, dass der FSV eine Elf stellt, „die über eine große Mentalität verfügt und diese auch immer auf den Platz bringt“, wie Schnorrenberg weiß. Gerade bei Standardsituationen sei der Tabellenvierzehnte brandgefährlich, sagt der Coach des Fünfzehnten und fordert: „Wir müssen von Beginn an hellwach sein, konzentriert arbeiten und die Zweikämpfe annehmen“. Eine ebenso klare Ansage, wie auch die andere Vorgabe des 41-Jährigen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt: „Wir wollen punkten, am besten natürlich dreifach.“

Personell sieht es bei den Großaspachern im Vergleich zur Partie gegen den KSC vermutlich wieder besser aus. Zwar fallen Nicolas Jüllich (Leistenverletzung), Dan-Patrick Poggenberg (Innenbandriss Knie) und Marco Hingerl (Abriss des Oberschenkelmuskels) weiterhin aus. Und auch der 19-jährige Jonas Meiser steht gegen Zwickau aufgrund seiner Einspiel-Sperre wegen der gelbroten Karte gegen Karlsruhe nicht zur Verfügung, doch dafür zählen der erfahrene Mittelfeldspieler Michael Vitzthum sowie Offensivmann Dominik Pelivan vermutlich zum Kader. Beide haben ihre muskulären Probleme offenbar überwunden und sind Ende der vergangenen Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Treten keine neuerlichen Beschwerden auf, dann sind sie beim Duell der Tabellennachbarn wenigstens auf der Bank dabei. Ob es einem von beiden in die Startelf reicht, ist aber fraglich. Wobei vor allem der vor seiner Verletzung bärenstarke Pelivan eine gute Alternative für die Position im offensiven Mittelfeld hinter Sturmspitze Timo Röttger wäre. Reicht es dem Ex-Berliner nicht, dann ist sein einstiger Mitspieler zu gemeinsamen Hertha-Zeiten Mike Owusu ein Kandidat für die Anfangsformation. Wer’s am Ende nun wird, ist aber ohnehin zweitrangig. Wichtiger sind bei den Aspachern: Kampfgeist und Mentalität, denn beim Kontrahenten aus Sachsen wird das mit Sicherheit zur Genüge vorhanden sein.

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Erstellt:
10. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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