Ein Dreier ist im Kellerduell Pflicht

Fußball-Drittligist SG Sonnenhof Großaspach empfängt am morgigen Freitag um 19 Uhr das Team von Fortuna Köln

Für die Fußballer der SG Sonnenhof Großaspach wird es am morgigen Freitag in der Dritten Liga ernst. Um 19 Uhr treffen die Schwaben, die auf Platz 15 stehen, in der Mechatronik-Arena auf die nur zwei Ränge dahinter liegende Mannschaft von Fortuna Köln. Ein Dreier ist für den Dorfklub im Kellerduell Pflicht.

Michael Vitzthum (rechts) wird morgen wahrscheinlich im defensiven Mittelfeld der Großaspacher zum Einsatz kommen. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Michael Vitzthum (rechts) wird morgen wahrscheinlich im defensiven Mittelfeld der Großaspacher zum Einsatz kommen. Foto: T. Sellmaier

Von Heiko Schmidt

Bei den Großaspachern sitzt der Stachel nach der 0:3-Pleite am Montag in Zwickau tief. „Die Niederlage tut aufgrund der zweiten Halbzeit weh“, wirkt SG-Trainer Florian Schnorrenberg noch etwas enttäuscht. Dies hat er seinen Spielern versucht, auch in der gestrigen Spielanalyse klarzumachen. Schließlich stehen vor Weihnachten zwei wichtige Heimpartien für den Dorfklub an. Morgen geht es gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Fortunen aus Köln. „Unser größtes Sorgenkind ist das letzte Drittel vor dem gegnerischen Tor und der Torabschluss“, sagt Schnorrenberg. Er schiebt auch gleich nach: „Wir brauchen mal ein Führungstor, um uns für einen guten Anfang zu belohnen.“ Das ist auch notwendig, denn die Großaspacher gingen in den vergangenen drei Partien leer aus. „Wir wollen es zu Hause besser machen.“

Allerdings weiß der Aspacher Coach auch, dass es nur „über Zweikämpfe und den Kampf“ gehen wird. Den Gegner hat sich Schnorrenberg zuletzt angeschaut. Und seine Erkenntnisse: „Die Kölner haben eine erfahrene Mannschaft. Für mich ist es eine große Überraschung, dass sie so weit unten stehen. Wir stellen uns auf ein 3:4:3 des Gegners ein.“ Die Großaspacher hingegen werden wohl wieder im 4:2:3:1 auflaufen. Jedoch muss Schnorrenberg einige Veränderungen in der Startelf vornehmen. Sebastian Bösel hatte in Zwickau die fünfte Gelbe Karte gesehen und muss somit ein Spiel aussetzen. „Das ist bitter für uns“, sagt Schnorrenberg. Eine Option im defensiven Mittelfeld neben Jamil Dem („Er hat einen guten Rhythmus bekommen.“) wäre morgen Michael Vitzthum, der in Zwickau einen Kurzeinsatz hatte. Zudem wäre es auch durchaus möglich, dass Dominik Pelivan von Anfang an auflaufen könnte. „Er war noch nicht ganz schmerzfrei und hat ein individuelles Training absolviert“, schildert der Trainer. Er hofft, dass bei Pelivan die Achillessehne mitmacht und dieser morgen für einen Einsatz in der Offensive bereitsteht. Außerdem kehrt Jonas Meiser nach der Sperre für die Ampelkarte vor zwei Wochen gegen den Karlsruher SC zurück. Abzuwarten bleibt, ob er im Match gegen Köln seine Chance in der Startelf bekommen wird.

Gesetzt scheint Timo Röttger als einzige Sturmspitze der Großaspacher zu sein. Der 33-Jährige hat zwar kaum Trainingsrhythmus, aber mit seiner Erfahrung ist er ein wichtiger Baustein in der SG-Mannschaft. Auch die anderen Großaspacher Spieler haben in dieser Woche weniger Regenerationszeit. Nach dem Montagsspiel gab es am Dienstag einen freien Tag. Nach dem gestrigen Training steht heute die Abschlusseinheit an, um gut gerüstet fürs Heimspiel zu sein. Fehlen werden weiterhin Dan-Patrick Poggenberg (Innenbandriss), Marco Hingerl (Abriss des Oberschenkelmuskels) und Nicolas Jüllich (Leistenprobleme).

Ein Dreier ist im Kellerduell Pflicht

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Erstellt:
13. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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