Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Ein gelungener Auftritt in der Fremde

Drittliga-Turner der TSG Backnang gewinnen in München mit 49:17 und beweisen, dass die Formkurve weiter nach oben geht

Im zweiten Saisonwettkampf kamen Backnangs Drittliga-Turner zum ersten Sieg. Beim USC München gewann die TSG mit 49:17 Scorepunkten. Dabei zeigte die Leistungskurve nach oben. Mannschaft und Trainer Mark Warbanoff hoffen, dass der Trend weiter anhält, denn ein paar grobe Fehler gilt es noch auszumerzen. Insgesamt darf das Team mit dem zweiten Wettkampf aber sehr zufrieden sein.

Bastian Wullert war in München gut in Schwung. Trotz Erkältung steuerte er als Topscorer elf Punkte zum 49:17-Sieg der TSG bei. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Bastian Wullert war in München gut in Schwung. Trotz Erkältung steuerte er als Topscorer elf Punkte zum 49:17-Sieg der TSG bei. Foto: T. Sellmaier

Von Robert Steiner

Gleich am Boden zeigten die Backnanger ihr Können. Trotz des Ausfalls des verletzten Luca Dörksen und dem erkälteten Bastian Wullert ließen die Turner ihren Gastgebern keine Chance. Björn Kuhnt holte gleich zu Beginn vier Punkte. Jonathan Cocks, der bis vor wenigen Tagen noch starke Rückenprobleme hatte, steuerte zwei weitere bei. Urs Böckheler turnte ebenfalls jede Bahn auf die Füße und holte weitere drei Zähler. Wullert meisterte den krönenden Abschluss mit vier Punkten und sorgte für ein deutliches 13:0 nach dem ersten Gerät.

Am Pferd lief es ebenfalls rund für die Schwaben. Alle kamen flüssig durch ihre Kür. Cocks musste im ersten Vergleich allerdings zwei Zähler liegen lassen, bevor Robert Steiner (4) und Timo Bölcke (3) punkteten. Kuhn schaffte in seinem Duell ein Unentschieden und besiegelte einen weiteren 7:2-Gerätesieg.

An den Ringen fehlte mit Uwe Klemm der dort stärkste TSG-Sportler. Das machte sich bemerkbar. Zumal die Hausherren sauberer turnten. Wullert startete trotzdem mit einem 2:0-Sieg. Timo Bauer feierte mit einer sauberen Übung seinen Einstand. Doch ein sogenannter Kompositionsfehler in einem Teil seiner Kür verhalf seinem Gegner zum Sieg. Gleich erging es Florian Ellinger. Max Blessing schaffte zuletzt ein Unentschieden. Dennoch hieß es hier am Ende 2:10. Die Schwaben hatten beim 22:12 zur Halbzeit aber ein gutes Punktepolster.

Im zweiten Wettkampf zeigten die Gäste teilweise einfachere Sprünge als in den vergangenen Wochen. Die Devise hieß mehr Sicherheit, weniger Risiko. Kuhn musste dann auch zum Auftakt zwei Punkte abgeben, da der Gegner einen sauberen und höherwertigen Sprung zeigte. Tim Tasol zeigte wie gewohnt seinen schwierigen Kasamatsu gestreckt in perfekter Ausführung und holte vier Zähler. Steiner schraubte seine Schwierigkeit etwas zurück und wurde mit vier Punkten fürs Backnanger Konto belohnt. Im letzten Duell erging es Böckheler wie Kuhn. Er musste seinem Gegner drei Punkte lassen. Hauchdünn gewann Backnang das Gerät mit 6:5.

So eng war es an den letzten beiden Geräten nicht. Die Münchner hatten nun viele kleine Fehler und Unsauberkeiten. Am Barren startete Bölcke mit einem Unentschieden. Kuhn folgte mit zwei Zählern für Backnang. Wullert tat es ihm gleich. Steiner holte weitere vier. 8:0 gewann die TSG und wechselte so ohne großen Druck ans Königsgerät, das Reck. Dort turnte Kuhn blitzsauber und schaffte gegen einen starken Gegner ein weiteres Unentschieden. Bölcke wurde zwar in der Ausführung von den Kampfrichtern hart bestraft, profitierte allerdings von groben Fehlern seines Kontrahenten und kam zu fünf Zählern. Ellinger turnte sauber und weil die Nerven oder die Kraft seines Gegners nicht mitmachten, holte er weitere fünf Punkte für die Gäste. Wullert krönte den Wettkampf aus Backnanger und aus persönlicher Sicht mit drei Scorepunkten zum Abschluss.

13:0 gewann die TSG am Reck. Der 49:17-Sieg war perfekt. Ebenfalls nicht unwichtig waren auch die zehn Gerätepunkte, die die TSG einsammelte. Bastian Wullert wurde zudem trotz seiner Erkältung mit elf Punkten Topscorer.

Zum Artikel

Erstellt:
24. September 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!