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Ein Sieg und eine Niederlage für den TTV

Burgstettens Frauenteam festigt mit zwei Punkten aus zwei Spielen seinen Mittelfeldplatz in der Tischtennis-Oberliga

Pflicht erfüllt, meldeten die Tischtennisfrauen des TTV Burgstetten nach ihrem Doppelspieltag in der Oberliga. Dabei verloren die Murrtalerinnen zwar bei der Neckarsulmer Sport-Union mit 5:8, bezwangen aber tags drauf mit demselben Ergebnis zu Hause den TTC Singen. Dank der 2:2 Punkte aus beiden Partien festigte der TTV seinen Mittelfeldplatz.

Zeigte gegen Singens Andrea Schödel gute Nerven: Andrea Winter, die beim 3:1 in allen vier Sätzen in die Verlängerung musste. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Zeigte gegen Singens Andrea Schödel gute Nerven: Andrea Winter, die beim 3:1 in allen vier Sätzen in die Verlängerung musste. Foto: T. Sellmaier

Von Andrea Winter

Beim Tabellendritten Neckarsulm hatten sich die Burgstettenerinnen vor der Partie nicht viel ausgerechnet. Nach dem Duell in der Audi-Stadt trauerte der TTV doch einem Teilerfolg gegen die jungen Gastgeberinnen ein wenig hinterher. In den Doppeln hatten Jutta Ernst und Andrea Winter gegen das aus dem vorderen Paarkreuz bestehende Duo keine Chance. Zu gut waren die Topspins von Mia Hofmann. Besser machten es Ines Marquardt und Elke Anders, die zum 1:1 ausglichen.

In den Einzeln verlor Jenny Teliysky nach einem souveränen vierten Satz gegen Hofmann im fünften Durchgang mit 8:11. Jutta Ernst zeigte gegen Thi Min Thu Nguyen nur im zweiten Satz eine kleine Schwäche, überzeugte beim 3:1 aber mit ihrem Abwehrspiel und glich zum 2:2 aus. Dann zog Neckarsulm auf 5:2 davon, nachdem Elke Anders gegen Kristin Fabriz mit 1:3, Ines Marquardt gegen Nadine Kirsch mit 2:3 und Ernst gegen Hofmann mit 1:3 unterlag. Die Partie schien ihren Gang zu nehmen. Dann gewann Teliysky gegen Nguyen in fünf Sätzen und Marquardt überzeugte beim 3:0 über Fabriz. Burgstetten war auf 4:5 dran. Ein Spiegelbild des Duells von Marquardt gegen Kirsch war das Spiel von Anders gegen Kirsch. Auch die erfahrene Burgstettenerin fand beim 1:3 nicht die richtigen Mittel gegen den Noppenbelag. Ernst brachte die Gäste in einem von Netzbällen geprägten Vergleich mit Fabriz wieder auf 5:6 ran. Dafür brauchte es aber im entscheidenden fünften Satz auch etwas Glück. Denn beim Seitenwechsel und einem 3:5-Rückstand machte Ernst die Ansage, dass nun sie dran sei, mit Netzbällen zu punkten, hatte sich die Murrtalerin doch zu Beginn des Entscheidungssatzes drei Stück solcher Kullerbälle eingefangen. Das glich sie nun wie vorhergesagt aber in der Tat wieder aus, denn nun hatte Ernst dreimal nacheinander das Glück auf ihrer Seite und gewann noch 12:10. Die bärenstarke Mia Hofmann sorgte anschließend gegen Marquardt aber für Neckarsulms siebten Punkt, dem Nguyen beim 3:0 gegen Anders das 8:5 folgen ließ.

Tags drauf wollte Burgstetten in eigener Halle den Vergleich mit Siegen unbedingt gewinnen, um in der Tabelle vor den Gästen zu bleiben. Das gelang, obwohl Singens Nummer eins Franziska Plieninger ihr Doppel mit Celine Schädler und alle drei Einzel gewann. Wie gegen Neckarsulm stand es nach den Doppeln 1:1. Marquardt/Anders überzeugten erneut und Ernst/Winter hatten in ihrer Partie nicht wirklich eine Chance. In ihrem ersten Einzel ließ Ernst ihre Gegnerin Schädler durch ihr gutes Abwehrspiel nicht ins Spiel kommen und siegte 3:0. Plieninger machte gegen Teliysky ebenso kurzen Prozess. Es hieß 2:2. Dann kam Ines Marquardt mit dem Noppenbelag von Annalena Moll nicht zurecht und verlor 1:3. Die Gäste führten mit 3:2, ehe Andrea Winter gegen Andrea Schödel 3:1 gewann. Dem 3:3 vorausgegangen war ein enges Spiel, bei dem es in allen vier Sätzen in die Verlängerung ging. Plieninger sorgte gegen Ernst fürs Singener 4:3, was gleichzeitig auch der letzte Punkt der Gäste für einige Zeit war. Denn die nächsten drei Partien gingen an den TTV. Teliysky bezwang in einem tollen Spiel Schädler, Marquardt zeigte sich gegen Schödel diesmal unbeeindruckt vom Materialspiel der Gegnerin und Winter war vom deutlichen Sieg gegen Moll selbst überrascht. Der TTV führte nun 6:4 und musste danach nur noch einmal zittern, als sich auch Marquardt an Plieninger die Zähne ausbiss. Danach lag es an Ernst (3:1 gegen Schödel) und Te-liysky (3:0 gegen Moll), das 8:5 für den TTV vollends perfekt zu machen.

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Erstellt:
13. November 2019, 11:30 Uhr

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