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Eine richtungsweisende Partie

Handball-Drittligist Oppenweiler/Backnang will im Duell mit der TGS Pforzheim sein Punktekonto ausgleichen

Der HC Oppenweiler/Backnang steht vor einer richtungsweisenden Partie. Nach zwei Niederlagen hintereinander hat sich der Handball-Drittligist aus dem Murrtal gegen die TGS Pforzheim einen Heimsieg vorgenommen. Das erstmals ins Minus gerutschte Punktekonto soll umgehend ausgeglichen werden. Anwurf ist am morgigen Samstag um 20 Uhr in der Gemeindehalle in Oppenweiler.

Nikola Vlahovic trägt morgen wieder das grüne Trikot des HCOB. Foto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Beche

Nikola Vlahovic trägt morgen wieder das grüne Trikot des HCOB. Foto: A. Becher

Von Alexander Hornauer

Die Ausgangslage: Der HCOB hat 12:14 Punkte, ist Achter, aber der umsichtige Blick nach hinten schadet nicht, denn er zeigt: Die Teams aus der hinteren Tabellenhälfte haben aufgeholt. Ein Sieg täte gut, um wieder auf Distanz zu kommen. Zumal in den nächsten Wochen die Auswärtsaufgaben in Willstätt und Blaustein anstehen. Die lassen sich mit neuem Selbstvertrauen einfacher angehen.

Der Rückblick aufs Spiel in Horkheim: Trainer Matthias Heineke konnte, weil sein Team auch im sechsten Anlauf ohne Sieg in einer fremden Halle blieb, nicht zufrieden sein. „Zu wenig Spieler haben individuell am Limit agiert, dazu waren wir im Umgang mit unseren Großchancen fahrlässig.“ Die Moral stimmte, Kampfgeist und Leidenschaft waren da, aber das Ergebnis passte nicht ins Bild.

Der Blick nach Pforzheim: Die TGS hat 11:17 Punkte auf dem Konto, das ist weniger als erwartet. Der vor der Runde neu geholte Coach Michael Rost ist bereits wieder weg. Rückraum-Ass Florian Taafel, derzeit verletzt, gibt seitdem gemeinsam mit Timo Hufnagel die Kommandos. Heineke sagt: „Mit Maximilian Schwarz und Michael Oehler hat Pforzheim zwei ehemalige Bundesliga-Spieler im Rückraum, dazu mit Nicolai Gerstner und Yanez Kirschner zwei individuell starke Akteure auf Rückraum Mitte.“

Die HCOB-Aussichten: An sich, sagt Matthias Heineke, sei Pforzheim über die ganze Saison hinweg ein Team für die Spitzengruppe. Aber er sieht Chancen für seine Mannschaft, weil sie heimstark ist und weil das Team aus der Goldstadt noch nicht stabil agiert. Seine Prognose: „Die Form wird entscheiden. Und da müssen wir uns nicht verstecken, sondern mit großem Willen vorangehen.“

Der Blick auf die vergangenen Duelle: In der Vorsaison gewannen beide Mannschaften jeweils einmal. 2016 sicherte sich der HCOB durch einen Heimsieg gegen Pforzheim den Ligaverbleib, im Jahr darauf siegte die TGS mit einem Last-minute-Tor beim HCOB. Es war also immer etwas geboten.

Das sagt HCOB-Akteur Ruben Sigle: „Besonders wichtig wird sein, dass wir eine sehr gute Abwehr stellen. Auf der anderen Seite müssen wir die Zahl der Fehlversuche im Vergleich zu den vergangenen Spielen reduzieren und unsere Chancen konsequent nutzen.“

Ergänzung für den Rückraum: Nikola Vlahovic war zuletzt für Zweitligist SG BBM Bietigheim im Einsatz. Er fehlte Oppenweiler/Backnang bei den Rhein-Neckar Löwen II und beim TSB Horkheim. Morgen trägt er wieder das grüne Trikot des HCOB. Felix Raff fehlt wegen Schulterproblemen. Ob er im Jahr 2019 nochmals spielt, ist noch nicht absehbar.

Das Ende der Verletzungspause: Stefan Koppmeier ist wieder fit. Vergangenen Samstag saß der Keeper auf der Bank. In Horkheim kam er aber nur für einen Siebenmeter aufs Feld. Dafür sammelte er am Sonntag Spielpraxis im Württembergliga-Team. Gegen Pforzheim ist er wieder voll dabei und bildet gemeinsam mit Felix Beutel das Torhüterduo.

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Erstellt:
29. November 2019, 11:30 Uhr

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