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Essingen hat mehr Qualität als nur sechste Liga

Aspachs Drittliga-Elf trifft im WFV-Pokal auf einen ganz erfahrenen Gegner

Von Uwe Flegel

Eigentlich hört sich sehr viel nach einer Pflichtaufgabe an, wäre da nicht die Pokalgeschichte der SG Sonnenhof. Und deshalb dürfte es bei den Drittliga-Fußballern aus Aspach nicht viele geben, die das Achtelfinale am Mittwoch ab 15 Uhr (Schönbrunnenstadion) beim TSV Essingen bereits sicher als gewonnen betrachten. Denn: Die Elf aus dem Remstal ist in der Verbandsliga beheimatet und hat für Liga sechs einen überdurchschnittlich guten Kader beieinander. Parallelen zum SGV Freiberg vor zwei Jahren und zum TSV Ilshofen in der vergangenen Saison sind nicht von der Hand zu weisen.

Joannis Koukoutrigas lässt sich gar nicht erst groß auf die Negativerlebnisse der vergangenen Jahre ein. „Für uns gilt nur das Weiterkommen“, erwartet der Sportkoordinator, dass seine Mannschaft die morgige Aufgabe mit dem nötigen Ernst angeht. Trainer Sascha Hildmann verspricht, dass „wir natürlich alles tun, um das Viertelfinale zu erreichen“. Der Coach erwartet von seinen Jungs hohe Konzentration, eine spielerisch ähnlich gute Leistung wie beim 1:1 gegen Unterhaching und, dass „wir unsere Chancen nutzen“. Personell ändert sich gegen dem Drittliga-Duell vom Samstag nichts. Nicolas Jüllich (Leistenverletzung), Jeff-Denis Fehr (Schambeinentzündung), Jannes Hoffmann (Knöchel-OP), Stephané Mvibudulu (Muskelfaserriss) und Jonas Meiser (Außenbandriss im Knie) fehlen weiterhin. Der Rest ist fit. Auch Routinier Timo Röttger, der seinen Muskelfaserriss überstanden hat und gegen die Elf aus der Münchner Ecke in der Schlussphase bereits wieder kurz am Ball war.

Beim Gastgeber aus der Aalener Ecke verspricht Trainer Erdal Kalin: „Wir werden nicht mauern, sondern das Spiel genießen und Spaß haben.“ Probleme bereitet dem Coach der Fakt, dass er kaum noch gelernte Innenverteidiger hat und deshalb beim 2:1 gegen Neuling Breuningsweiler der drittligaerfahrene Mittelfeldmann Christian Essig neben dem 22-jährigen Debütanten Julian Biebl die Abwehrzentrale bilden musste. Das wird das Duo wohl auch gegen die Fautenhau-Elf machen, fallen Simon Köpf (früher Stuttgarter Kickers und VfR Aalen) und Jose Gurrionero doch weiterhin aus. Sehr gut besetzt ist der Verbandsliga-Siebte dagegen vorne, wo mit dem Ex-Aspacher Fabian Weiß und Stani Bergheim zwei Angreifer mit Zweitliga-Erfahrung stürmen. Wie erwähnt: Essingen ist mehr als nur Qualität für Liga sechs.

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Erstellt:
2. Oktober 2018, 06:00 Uhr

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