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FC Bayern mit Triple-Schritten: Coronavirus-Tests zum Start

dpa München. Der FC Bayern legt los - zumindest allmählich. Der Doublesieger absolvierte zum Vorbereitungsstart einen ersten Coronavirus-Test. Anschließend soll der Trainingsbetrieb Fahrt aufnehmen. Das Ziel ist die Königsklassen-Trophäe.

Hat mit seinen Spielern wieder das Training aufgenommen: Bayern-Coach Hansi Flick. Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters-Pool/dpa

Hat mit seinen Spielern wieder das Training aufgenommen: Bayern-Coach Hansi Flick. Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters-Pool/dpa

Leon Goretzka kam auf dem Radl. Mit einem Corona-Test hat der FC Bayern nach 13 Tagen Pause die Vorbereitung auf die ersehnte Triple-Krönung aufgenommen.

Der Meister und Pokalsieger absolvierte einen ersten Covid-19-Check. Wie die „Bild“ berichtete, fuhr Nationalspieler Goretzka lässig mit dem Fahrrad an der Säbener Straße vor. Für die Stars um Nationaltorwart Manuel Neuer und Torjäger Robert Lewandowski steht dann am 21. Juli das erste Cyber-Training an. Hier mischen auch die drei Neuzugänge Leroy Sané, Tanguy Nianzou und Alexander Nübel erstmals mit.

Ab 23. Juli sind Einheiten in Kleingruppen angesetzt, am folgenden Sonntag soll das erste Mannschaftstraining folgen. Ziel des Doublesiegers von Trainer Hansi Flick ist es, in der Fußball-Königsklasse bis ins Finale am 23. August in Lissabon zu kommen.

Die Bayern-Fans sollen während der Vorbereitung nicht auf den Kontakt zu ihren Stars verzichten müssen. Nach dem USA-Trip 2019 gibt es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ja keine Asien-Reise. Dafür unternimmt der deutsche Rekordmeister das Projekt „Digital Summer Tour“. Über digitale Plattformen sollen die Fans vom 25. Juli bis zum 2. August unter anderem Autogrammstunden mit den Topkickern bekommen.

Einer dieser Ausnahmefußballer erhielt schon vor dem Warmup eine Auszeichnung. Fließbandtorjäger Lewandowski wurde von seinen Bundesligakollegen zum besten Feldspieler der Saison gewählt. Bei der „Kicker“-Umfrage sprachen sich mehr als 42 Prozent der 270 teilnehmenden Profis für den polnischen Nationalspieler aus. „Wenn ich es einfach mal nach Toren messe: Er hat in der Bundesliga 34 Buden gemacht. Und 51 Pflichtspieltore insgesamt sind auch eine Hausnummer“, lobte Trainer Flick den 31-Jährigen.

Solche Statistiken suchen auch in anderen Ligen ihresgleichen. Manch eine Experte traute Lewandowski in dieser Saison sogar die höchsten internationalen Individual-Auszeichnungen zu. Den Ballon d'Or aber kann der Pole nicht gewinnen, weil die prestigeträchtige Trophäe aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht vergeben wird. Das verkündete das Fach-Magazin „France Football“.

Die deutschen Würdigungen dagegen gingen gleich mehrfach an Bayern: Manuel Neuer (34) wurde bei der traditionellen „Kicker“-Umfrage zum besten Torwart, Linksverteidiger Alphonso Davies (19) zum Aufsteiger und Flick zum besten Trainer der Saison gewählt.

Branchenlob ist schmeichelhaft, aber für den FC Bayern kein Maßstab. Der Königsklassen-Titel ist nun das Ziel. Flick will diese Herausforderung Schritt für Schritt annehmen. „Wir denken an das nächste Spiel gegen Chelsea“, sagte der 55-Jährige nach dem Double-Triumph. „Da wollen wir gucken, dass wir top vorbereitet sind, auch wenn sich ein 3:0-Vorsprung gut anhört.“

Die Münchner sollten im Achtelfinal-Rückspiel am 8. August vor leeren Rängen in der Allianz Arena eigentlich keine allzu großen Probleme mehr mit den Londonern bekommen. Ab dem 12. August kämpfen dann die verbliebenen acht Mannschaften in Lissabon um den Einzug ins Finale, das am 23. August stattfindet. „Wir gehen unseren Weg Schritt für Schritt“, betonte Bayern-Präsident Herbert Hainer.

© dpa-infocom, dpa:200720-99-859772/4

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Erstellt:
20. Juli 2020, 15:10 Uhr

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