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Freude bei Aufsteigern und bei Nichtabsteigern

TSG Backnang, SV Allmersbach, SG Oppenweiler/Strümpfelbach und TSV Althütte würde unter anderem profitieren.

Mario Marinic (Mitte) würde sich mit der TSG Backnang über den Aufstieg in die Oberliga freuen. Foto: A. Hornauer

© Alexander Hornauer

Mario Marinic (Mitte) würde sich mit der TSG Backnang über den Aufstieg in die Oberliga freuen. Foto: A. Hornauer

(hes/tb). Sollte der Verbandstag der württembergischen Amateurfußballer dem Vorschlag des Saisonabbruchs mit der Wertung der Quotientenregel zustimmen, dann wäre die Freude bei Aufsteigern und bei Nichtabsteigern riesengroß.

Mario Marinic würde mit der TSG Backnang als Verbandsliga-Meister den Sprung zurück in die Oberliga schaffen. „Wir freuen uns darüber und hätten dann Sicherheit für die Planung“, sagt der Torjäger und zukünftige spielende Co-Trainer. Aus seiner Sicht wäre es „der richtige Weg, die Saison abzubrechen“. Der 35-Jährige weist auch darauf hin: „In der vergangenen Saison sind wir auf der Couch abgestiegen und nun steigen wir ebenfalls auf der Couch auf.“

Johannes Stanke vom SV Allmersbach sieht die Quotientenregel als „die einzig richtige Entscheidung in der momentanen Saison. Uns wäre natürlich lieber gewesen, sportlich am Ende der Saison im Juni aufzusteigen. Aber die Regelung ist die fairste.“ Der 41-jährige Trainer des Bezirksliga-Spitzenreiters würde mit seinem Team in die Landesliga hoch rücken. „Darüber freuen wir uns natürlich unheimlich.“ Eine Saisonfortsetzung im Herbst käme für ihn nicht Erwägung.

Petro Kelesidis vom Bezirksligisten Großer Alexander Backnang sagt: „Der Abbruch wäre die richtige Entscheidung, denn wir können nicht trainieren. Im Amateurbereich sind die Auflagen der Politik nicht machbar.“ Der 36-jährige Trainer sieht den Beschluss von keinem Absteiger gelassen. „Das ist zweitrangig, wir sind auf einem Nichtabstiegsplatz.“

Alexander Stoppel von der SG Oppenweiler/Strümpfelbach würde mit zwei Teams seines Vereins aufsteigen. Die Erste wäre Meister in der Kreisliga A 2 und die Zweite dann Erster in der Kreisliga B 5. „Beide Mannschaften haben es sich verdient“, erklärt der 45-jährige SG-Vorsitzende. Er schiebt nach: „Der Abbruch ist für mich schlüssig und logisch. Ich sehe nahezu keine andere Entscheidung.“

Steffen Klauss hätte mit dem TSV Althütte als Vorletzter den Verbleib in der Kreisliga A 2 geschafft. „Das wäre optimal für uns“, sagt der 33-jährige Abteilungsleiter und ergänzt: „Ich hätte mir auch vorstellen können, die Saison im März 2021 fortsetzen zu können.“

Aljoscha Schäffner würde mit dem FV Sulzbach als Zweiter der Kreisliga B 2 nur um Haaresbreite den Aufstieg verpassen. „Das wäre für uns mega ärgerlich“, sagt der 32-jährige Spielertrainer. „Wir haben nur eine Partie verloren und hätten es nicht geschafft, weil wir zwei Spiele weniger haben. Von einer möglichen Klage würden wir Abstand nehmen. Besser wäre es, wenn wie in Schleswig-Holstein die ersten beiden aufsteigen.“

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Erstellt:
13. Mai 2020, 11:30 Uhr

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