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Fußballpause nun bis mindestens 19. April verlängert

Gemeinsame Entscheidung des WFV und der Oberliga-Spielkommission

Bis mindestens 19. April werden keine neuen Treffer im Fußball zu sehen sein. Foto: Imago

© imago/MIS

Bis mindestens 19. April werden keine neuen Treffer im Fußball zu sehen sein. Foto: Imago

(hes/pm). Der Fußball-Spielbetrieb in Baden-Württemberg sollte bislang bis mindestens 31. März ruhen. Nun haben der Württembergische Fußballverband (WFV) und zugleich auch die Spielkommission der Oberliga entschieden, den Pause für den Spielbetrieb in allen Altersstufen bis mindestens Sonntag, 19. April, zu verlängern. Dies wird so begründet: Die aktuelle Verordnung der Landesregierung umfasst weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens für die Menschen in Baden-Württemberg mit dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus bestmöglich zu verlangsamen. Insbesondere sollen Sozialkontakte auf das absolut notwendige Maß reduziert werden. Diese Verordnung hat weitreichende Konsequenzen für alle Bereiche des organisierten Sports.

Vor diesem Hintergrund hat der (WFV) entschieden, den Spielbetrieb im Amateurfußball von der untersten Spielklasse bis hoch zu den Verbandsligen frühestens ab Montag, 20. April, wieder aufzunehmen. Eine mögliche Wiederaufnahme wird in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden geprüft und erfolgt mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen, um den Vereinen ihre Planungen zu erleichtern. Dem hat sich die Oberliga-Spielkommission angeschlossen. Aufgrund der Verordnung der Landesregierung ist auch der Trainingsbetrieb während dieser Zeit einzustellen, soweit nicht ohnehin schon geschehen.

WFV-Präsident Matthias Schöck erklärt: „Der Fußball rückt in diesen Tagen für uns alle in den Hintergrund. Natürlich vertreten wir die Interessen unserer 1700 Vereine und 530 000 Mitglieder bestmöglich. Im Moment sind alle Menschen in Baden-Württemberg in dem gemeinsamen Ziel vereint, durch verantwortungsvolles Handeln gefährdete Personengruppen zu schützen. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für die große Solidarität und die umfassende Hilfsbereitschaft bei unseren Vereinen bedanken.“

Die gestrige Entscheidung der UEFA, die ursprünglich auf vom 12. Juni bis zum 12. Juli 2020 geplante Europameisterschaft auf das Jahr 2021 zu verschieben, eröffne Möglichkeiten für die weiteren Planungen des Spielbetriebs. Maßgeblich sind dabei aber immer die Vorgaben der Landesregierung Baden-Württemberg sowie nachgeordneter Behörden. Dabei werden mögliche Szenarien hinsichtlich der Fortführung der Saison nun intensiv geprüft. „Unsere Optionen reichen derzeit von einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs bis hin zum Abbruch der Saison mit allen Konsequenzen“, erklärt WFV-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm. „Uns erreichen derzeit viele Anfragen von Vereinen, die ihre Verunsicherung ausdrücken. Ich versichere, dass wir unsere Verantwortung sehr ernst nehmen. Allerdings ist bereits jetzt absehbar, dass Entscheidungen erforderlich sein werden, die zu Härten führen, wie in vielen anderen Lebensbereichen auch.“

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Erstellt:
18. März 2020, 11:30 Uhr

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