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Gastgeber haben in einer Altersklasse die Nase vorne

A-Jugend-Handballerinnen des HCOB gewinnen bei den Sporttagen – Interessante Spiele auf unterschiedlichem Untergrund

Helen Mauritz (beim Wurf) holt mit der A-Jugend des HCOB den Cup. Foto: A. Hornauer

© Alexander Hornauer

Helen Mauritz (beim Wurf) holt mit der A-Jugend des HCOB den Cup. Foto: A. Hornauer

Von Alexander Hornauer

Ein Jugendturnier bei den Sporttagen des HC Oppenweiler/Backnang im Rohrbachtal zu gewinnen, setzt nicht nur handballerisches Können voraus. Der enge zeitliche Abstand zwischen den Handballspielen und der ständige Wechsel des Untergrunds – gespielt wird auf neuem Kunstrasen, altem Kunstrasen mit schwarzem Granulat sowie Naturrasen – erfordern das Talent, sich schnell auf Neues einzustellen. In manchen Altersklassen sind auf dem Weg in die entscheidenden Begegnungen viele Gegner aus dem Weg zu räumen, da kann ein großer Kader nicht schaden. Und dann kommt auch noch der Faktor Glück dazu, weil ein Spiel halt nur 20 Minuten dauert oder ein eigentlich wunderschöner Dreher auf dem Weg ins Tor auf dem wohl schon länger nicht mehr gemähten Rasen einfach zwischen Blümchen liegen bleibt.

Bei der weiblichen A-Jugend gaben die Gastgeberinnen eine besonders gute Figur ab. Sie gewannen auf dem Weg ins Finale alle vier Spiele. Dann trafen sie auf die SG Weissach im Tal, die hintereinander die HSG Strohgäu und die Handballregion Bottwar JSG (Habo) aus dem Rennen geworfen hatte. Im Endspiel war es in den ersten Minuten eine ausgeglichene Begegnung. Die HCOB-Handballerinnen setzten sich durch erfolgreich vorgetragene Gegenstöße auf 17:6 ab und gewannen damit den Süwag-Cup. Aber auch für die Weissacherinnen war Rang zwei ein schönes Ergebnis. Bei der weiblichen B-Jugend trumpfte Hbi Weilimdorf/Feuerbach auf, das Endspiel gegen den SV Hohenacker/Neustadt war eine deutliche Angelegenheit. Der HCOB wurde Vierter, verlor im kleinen Finale mit 4:7 gegen die Handballregion Bottwar II. Die C-Jugend-Handballerinnen des HCOB hatten Pech. Als Gruppensieger erreichten sie ohne Umweg über die Viertelfinalserie das Halbfinalspiel, in dem sie gegen die Handballregion Bottwar nach Siebenmeterwerfen mit 14:15 unterlagen. Am Ende sprang Rang drei heraus, der Pokal war gesichert. Die Habo-Mädels ihrerseits mussten sich im Endspiel mit 6:15 gegen die SG BBM Bietigheim geschlagen geben. Die mit vielen Mannschaften vertretene Spielgemeinschaft aus dem Bottwartal behielt dafür bei der weiblichen D-Jugend die Oberhand. Sie gewann im Endspiel mit 12:8 gegen den VfL Waiblingen. Dritter wurde der SV Hohenacker/Neustadt. Die Gastgeberinnen schieden in der Vorrunde aus. Die weibliche E-Jugend des HCOB trumpfte in der Vorrunde auf und erreichte hinter dem späteren Turniersieger Hbi Weilimdorf/Feuerbach den zweiten Rang. Im Halbfinale fehlte beim 7:8 gegen Habo nicht viel für den Finaleinzug, das Spiel um Platz drei gegen den SV Hohenacker/ Neustadt war für die Murrtalerinnen hingegen eine klare Sache.

Im Wettbewerb der männlichen A-Jugend scheiterte der HC Oppenweiler/ Backnang in der Vorrunde. Das war Pech: Sie hatte dabei schon gegen den späteren Turniersieger SV Remshalden und dessen Finalgegner HSG Marbach/Rielingshausen gespielt. Die männliche B-Jugend indes erreichte das Match um Rang drei, musste sich dann aber Hbi Weilimdorf/ Feuerbach geschlagen geben. Turniersieger: die SG BBM Bietigheim, die das Endspiel gegen die Handballregion Bottwar mit 13:12 gewann. Fast genauso spannend war das Finale der männlichen C-Jugend, und hier waren die Gastgeber vertreten. Der HCOB unterlag gegen Hbi Weilimdorf/Feuerbach nur knapp mit 9:11. Aber auch Rang zwei war eine gute Leistung. Bei der D-Jugend erreichte der HCOB II das Halbfinale, verlor dort aber gegen den Turniersieger von Hbi. Der räumte auch im Wettbewerb der E-Jugendlichen ab, wieder ging es im Endspiel gegen den HCOB, wieder war es knapp – 17:15. Bei den F-Jugendlichen stand die Spielfreude im Vordergrund. So wurden zwar Tore notiert, aber keine Tabellen gebildet, alle Teilnehmer bekamen eine Medaille umgehängt. Noch ungezwungener ging es bei den Minis zu, die an einem Spieleparcours teilnahmen.

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Erstellt:
23. Juli 2019, 11:30 Uhr

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