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Gespräche, Training, Schulung: Sorg präpariert DFB-Team

dpa Venlo. Die Intensität der Vorbereitung steigt. Marcus Sorg, für den erkrankten Bundestrainer Joachim Löw im DFB-Team derzeit amtierender Chefcoach, sieht im nächsten Auswärtsspiel in Weißrussland auch einen Willenstest. Darauf sollen alle eingestellt werden.

Bereitet in Vertretung von Bundestrainer Löw das DFB-Team auf die Spiele gegen Weißrussland und Estland vor: Co-Trainer Marcus Sorg. Foto: Marius Becker

Bereitet in Vertretung von Bundestrainer Löw das DFB-Team auf die Spiele gegen Weißrussland und Estland vor: Co-Trainer Marcus Sorg. Foto: Marius Becker

Nach einem „weichen Einstieg“ weitet Marcus Sorg als Bundestrainer auf Zeit das Vorbereitungsprogramm für den Saisonabschluss der deutschen Nationalmannschaft aus.

Mit Gruppen- und Individualgesprächen, taktischen Schulungen und praktischen Übungen auf dem Trainingsplatz will der Ersatz-Chefcoach in Venlo die 22 eingeladenen Spieler weiter fit machen für die anstehenden zwei EM-Qualifikationsspiele am 7. Juni in Weißrussland und zwei Tage später in Mainz gegen Estland. „Die Bausteine, die mit dem Umbruch bei der Nationalmannschaft einhergehen“, sollen auch ohne den wegen Durchblutungsstörungen fehlenden Bundestrainer Joachim Löw „weiter zusammengefügt werden“, erklärte Sorg.

DFB-Kapitän Manuel Neuer wird bei einer Pressekonferenz im Stadion des niederländischen Erstligisten VVV-Venlo die besondere Situation mehr als zwei Wochen nach Meisterschaftsende aus Spielersicht erläutern. „Die Spieler sind nicht in dem Rhythmus, in dem sie sein würden, wenn die Spiele in der Saison stattfinden würden“, bemerkte Löw-Stellvertreter Sorg. „Aber das Anforderungsprofil an einen Nationalspieler beinhaltet auch, dass er sehr schnell wieder hochfahren kann, sich nach kurzer Zeit voll konzentrieren und motivieren kann.“

Die Partie in Borissow gegen den Außenseiter Weißrussland, der in der EM-Ausscheidungsgruppe C bereits in Holland (0:4) und in Nordirland (1:2) verloren hat, wird für die deutschen Fußball-Nationalspieler auch zu einem Willenstest. „Es ist klar, dass die Weißrussen versuchen werden, uns durch ihr emotionales Spiel und viele Zweikämpfe den Schneid abzukaufen“, erklärte Sorg. Darauf müssten alle eingestellt sein. Deshalb versprach Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff für die weiteren Tage im Kurztrainingslager: „Wir werden hier wieder eng zusammenrücken und konzentriert trainieren. Wir haben wenig Zeit, in der wir intensiv arbeiten wollen.“

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Erstellt:
4. Juni 2019, 07:50 Uhr

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