Großaspach fährt mit Personalsorgen nach Halle

Fußball-Drittligist SG Sonnenhof muss auf Dominik Pelivan verzichten, für den Mike Owusu in die Bresche springen könnte

Großaspach fährt mit Personalsorgen nach Halle

Von Uwe Flegel

Mit Personalsorgen fährt Fußball-Drittligist SG Sonnenhof Großaspach zum Auswärtsspiel beim Halleschen FC. Nachdem Dominik Pelivan wegen eines Muskelfaserrisses fürs offensive Mittelfeld ausfällt, kann Trainer Florian Schnorrenberg heute ab 14 Uhr im Erdgas-Sportpark nicht auf die Elf zurückgreifen, die zuletzt den Tabellenzweiten Preußen Münster mit 3:1 bezwang.

Leichter macht das die ohnehin schwierige Aufgabe für die Fußballer aus dem Fautenhau nicht gerade, war Pelivan in jüngster Vergangenheit doch ein Aktivposten. Seine Position als hängende Spitze neben Timo Röttger könnte mit Mike Owusu ein Spieler übernehmen, mit dem Pelivan schon bei Hertha BSC in der U 23 und in der A-Jugend zusammenspielte. Ein Ex-Berliner würde dann den anderen ersetzen. Keine Alternative ist Marco Hingerl, für den nach dem Abriss des Oberschenkelmuskels die Vorrunde ohnehin bereits beendet ist.

In sein fünftes Spiel als SG-Trainer geht Florian Schnorrenberg mit der Forderung: „Wir wollen punkten – das ist unser Ziel.“ Dafür erwartet der Coach, dass seine Mannschaft richtig dagegenhält, „entscheidende Lücken findet und alles daransetzt, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen“. Immerhin ist seine Mannschaft in den vier bisherigen Begegnungen unter seiner Regie noch ohne Niederlage, gewann gar zwei Begegnungen und hat sich damit etwas Abstand nach hinten verschafft. Klar ist dem 41-jährigen Fußballlehrer dennoch, dass seiner Mannschaft ein hartes Stück Arbeit bevorsteht. Denn: „Halle spielt bislang nicht nur eine gute Saison, sondern befindet sich aktuell auch in einer super Verfassung. Das beweist auch der 4:1-Testspielsieg am vergangenen Dienstag bei Dynamo Dresden.“ Entsprechend groß sei das Selbstbewusstsein der heutigen SG-Kontrahenten, so Aspachs Coach. Vor allem die Offensive des HFC nötigt Florian Schnorrenberg dann auch durchaus Respekt ab. Er spricht von „enormer Qualität“ und urteilt über Angreifer Mathias Fetsch: „Er ist momentan in einer bestechenden Form.“

Die Elf aus Sachsen-Anhalt geht heute allerdings ebenfalls nicht in Bestbesetzung in die Partie. Mit Jan Washausen, dem zweikampfstarken Toni Lindenhahn und Bentley Baxter Bahn sind gleich drei Stammkräfte gesperrt. Personell sind Großaspachs Fußballer beim Wiedersehen mit ihrem Ex-Stürmer Pascal Sohm aber noch stärker gebeutelt, fehlen doch nicht nur die bereits erwähnten Pelivan und Hingerl. Auch Nicolas Jüllich (Leistenverletzung), Dan-Patrick Poggenberg (Innenbandriss Knie) und Schlussmann Maximilian Reule (Schulterprellung) stehen nicht zur Verfügung. Dafür haben sich beim 2:2 im Testspiel gegen den Zweitligisten Heidenheimer FC mit Jannis Hoffmann, Jonas Meiser und Stephane Mvibudulu drei Akteure zurückgemeldet, die bisher noch gar nicht oder schon lange nicht mehr zum Zug kamen.

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Erstellt:
24. November 2018, 06:00 Uhr

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