„Gute Chancen, unter die ersten vier zu kommen“

Das Interview: Handballer Ruben Sigle vom HC Oppenweiler/Backnang betritt mit der Aufstiegsrunde zur Zweiten Liga Neuland.

Handballer Ruben Sigle startet morgen mit dem HCOB in die Aufstiegsrunde. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Handballer Ruben Sigle startet morgen mit dem HCOB in die Aufstiegsrunde. Foto: A. Becher

Von Alexander Hornauer

Handballer Ruben Sigle ist einer der Routiniers in der Mannschaft des Drittligisten HC Oppenweiler/Backnang. Mit der bevorstehenden Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga betritt aber auch er Neuland. Entsprechend groß ist die Vorfreude von ihm und seinen Mannschaftskameraden auf den Start in die mit Spannung erwartete Gruppenphase. Los geht es am morgigen Samstag um 20 Uhr mit dem Heimspiel in der Gemeindehalle gegen den alten Rivalen TSB Horkheim, das aufgrund der Coronabeschränkungen für die Zuschauer nur im Livestream bei Sportdeutschland.TV verfolgt werden kann. Es folgen dann die Begegnungen bei der HSG Hanau (17. April, 19.30 Uhr), zu Hause gegen den TV Willstätt (24. April, 20 Uhr), beim VfL Pfullingen (1. Mai, 20 Uhr), zu Hause gegen den TuS Dansenberg (9. Mai, 20 Uhr) und bei der HSG Krefeld Niederrhein (13. Mai, 17 Uhr).

Mit welcher Erwartung starten Sie in die Aufstiegsrunde?

Meiner Ansicht nach haben wir eine gute Mannschaft zusammen. Wir treffen ausnahmslos auf sehr starke Teams, trotzdem erwarte ich, dass wir uns in der Gruppenphase vor keinem Gegner verstecken müssen. Ich sehe gute Chancen, unter die ersten vier Mannschaften unserer Gruppe zu kommen und damit in die Zwischenrunde zu gelangen.

Wie bewerten Sie die Vorbereitung auf die Aufstiegsspiele?

Wir haben die Vorbereitung gut genutzt, um in allen Bereichen – Athletik, Individualität und Mannschaftstaktik – einen guten Grundbaustein für die bevorstehenden Spiele zu setzen. Die Ergebnisse und Leistungen aus den ersten beiden Testspielen haben gezeigt, was wir können. Das Spiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen hat uns dann verdeutlicht, dass wir über die gesamte Mannschaft stets 100 Prozent abrufen müssen, um mithalten und um Siege spielen zu können.

Wie gefällt Ihnen der Modus der Aufstiegsrunde?

Er ist wirklich fair, weil er darauf ausgelegt ist, dass am Ende auch wirklich die beiden besten der 14 Mannschaften aufsteigen, selbst wenn sie in der Vorrunde in einer Gruppe eingeteilt sind. Ich bin froh, dass die Vereine gemeinsam diese Variante ausgewählt haben.

Wie kann das morgige Heimspiel gegen Horkheim gewonnen werden?

Gegen diese Mannschaft brauchen wir eine gute Abwehr, um unsere Angriffe mit schnellem Tempohandball einleiten zu können. Beide Mannschaften kennen sich durch die vielen sportlichen Schlachten der vergangenen Jahre und Jahrzehnte sehr gut. Darum wird es sicher wieder ein enges Spiel – und wir wollen den entscheidenden Tick abgezockter sein.

Wer sind Ihre Favoriten auf den Aufstieg in die Zweite Handball-Bundesliga?

Eine Einschätzung fällt mir nicht leicht. Die Mannschaften aus Pfullingen, Willstätt, Horkheim und Dansenberg kenne ich aus den vergangenen Jahren. Hier sehe ich ein relativ ausgeglichenes Feld, in dem oft die Tagesform entscheiden wird. Von meinen Mitspielern habe ich gehört, dass die Teams aus der Nordgruppe in der Spitze sehr stark besetzt seien – da warten wir jetzt einfach mal ab, ob sich das so bewahrheitet.

Zum Artikel

Erstellt:
9. April 2021, 11:30 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Rems-Murr-Sport

Finale eins im Kampf ums Weiterkommen

Im letzten Heimspiel des ersten Teils der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga empfängt Handball-Drittligist HC Oppenweiler/Backnang den starken TuS 04 Dansenberg. Mit einem Sieg können die Schwaben einen Riesenschritt in Richtung Zwischenrunde machen.

Rems-Murr-Sport

Zum Geburtstag gibt’s den neuen Vertrag

Defensivmann Marc Bitzer feierte erst mit 30 Jahren sein Debüt als Oberliga-Fußballer, mit 31 geht es für ihn bei der TSG Backnang nun in eine zweite Runde. Der Spätberufene unterschreibt beim Etzwiesenverein für ein weiteres Jahr.