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Gute Voraussetzungen für starke Ergebnisse

LG Weissacher Tal glänzt als Ausrichter der U-16-Winterwurf- und der baden-württembergischen Langstreckenmeisterschaft

Das Stadion am Bildungszentrum Weissacher Tal ist ein gutes Pflaster für Höchstleistungen. Jens Mergenthaler, Sieger des Backnanger Silvesterlaufs, erkämpfte sich im Alleingang sein Zwischenziel auf dem Weg zu der U-23-EM. 180 Athleten traten bei der württembergischen U-16-Winterwurfmeisterschaft und der baden-württembergischen Langstreckenmeisterschaft an.

Spannende Rennen wie hier über 3000 Meter der Altersklasse M14 sind in Weissach zu sehen gewesen. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Spannende Rennen wie hier über 3000 Meter der Altersklasse M 14 sind in Weissach zu sehen gewesen. Foto: T. Sellmaier

Von Sinje Kühnert

Die gastgebende LG Weissacher Tal sorgte für gute Voraussetzungen auf den professionell präparierten Anlagen, sodass zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison bereits Bestleistungen erzielt werden konnten. Am Vormittag standen die Wurfdisziplinen im Mittelpunkt, ehe es später noch auf der Laufbahn rund gehen sollte. Einen Kracher zeigte Niklas Pysiewicz von der LAZ Ludwigsburg im Speerwurf der M 15 mit 50,34 Metern. Die Freude über diese Leistung und den Titelgewinn war groß. Im Diskuswurf der M 15 war Pascal Schnepp von der LG Filder mit 44,46 Metern nicht zu bezwingen.

Im Diskuswurf der M 14 sicherte sich Joshua Stahlbaum vom TSV Schmiden mit 41,26 Metern die Goldmedaille. Eng umkämpft waren die Titel bei den Mädchen. Antonia Engelke (W 15) von der SV Winnenden verteidigte mit 29,32 Metern den Titel aus dem Vorjahr. Anna Hellinger von der LG Hohenlohe siegte im Speerwurf der W 15 mit starken 40,46 Metern. In der W 14 war das Teilnehmerfeld mit nur drei Athleten in den Wurfdisziplinen überschaubar. Den Titel im Diskuswurf sicherte sich Liliane Höber vom Leichtathletikteam Schurwald mit 25,06 Metern. Im Speerwerfen hatte Marie Krug mit 26,92 Metern die Nase vorne.

Im Feld von 16 Athletinnen setzte Jolanda Kallabis von der TG Stockach über 2000 Meter der W 14 mit 6:36,48 Minuten ein Ausrufezeichen. In der W 15 holte sich Natalie Frank vom TSV Kusterdingen (6:40,45 Minuten) den Meistertitel. Flott ging es auch über 3000 Meter der M 15 zu. Marc Hegele von der LSG Aalen siegte mit 9:58,77 Minuten. Matteo Kotzka von der Neckarsulmer Sport-Union hieß der Sieger der M 14 mit 10:16,26 Minuten. In der U 18 ließ sich Paul Specht vom VfL Sindelfingen über 5000 Meter mit 15:44,58 Minuten den Titel nicht nehmen. Paulina Wolf vom SSV Ulm hieß mit 18:13,49 Minuten die Siegerin in der U 20. „Bei dieser tollen Organisation und der motivierenden Atmosphäre hier im Stadion kann ja nur eine Bestzeit rausspringen“, so die baden-württembergische Meisterin. Jona Bodirsky (TSV Rot) sicherte sich den Titel über 5000 Meter der U 20 in 15:25,57 Minuten. Der Weissacher Fabian Schlag, der sonst auf der Mittelstrecke zu Hause ist, kam nach 17:54,35 Minuten auf Rang zwölf. Über 5000 Meter der U-23-Junioren siegte der Ulmer Fabian Konrad mit 15:19,21 Minuten. Ein weiterer Titel ging bei den U-23-Frauen nach Ulm. Miriam Thies gewann mit 18:07,66 Minuten. Marlene Gomez Islinger (SSV Ulm) gewann über 5000 Meter der Frauen mit 17:29,37 Minuten.

Das Highlight zum Ende der Veranstaltung waren die 5000 Meter der Männer. Der deutsche Crossmeister Jens Mergenthaler (SV Winnenden) wollte mit einer Zeit unter 14:10 Minuten einen großen Schritt in Richtung Norm für die U-23-EM machen. Diese liegt bei 14:02 Minuten und soll am Saisonhöhepunkt erzielt werden. Mergenthaler drückte aufs Tempo und ließ die Konkurrenz hinter sich. Im Alleingang spulte er Runde um Runde ab. Lautstarke Musik, die Moderatoren Timo Kühnert und Nico Hettich sowie das Publikum peitschten ihn voran, sodass für ihn die Uhr nach 14:09,31 Minuten stehen blieb. Der Weissacher Philipp Hoffmann kam bei seinem ersten Bahnrennen in 17:26,88 Minuten auf Platz 13.

„Es ist toll, was hier in Weissach gemacht wird. So ein junges, motiviertes und gleichzeitig gut organisiertes Team finde ich sonst nirgends vor. Es macht jedes Mal Spaß, nach Weissach zu kommen“, so das Resümee von Roland Zweifel, dem Einsatzleiter des Württembergischen Leichtathletikverbands.

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Erstellt:
2. April 2019, 06:00 Uhr

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