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Hannover 96 spielt wie ein Absteiger

0:4 Tore, 0:14 Ecken und 3:32 Torschüsse. Hannover 96 ist nach dem Match gegen den FC Bayern neues Liga-Schlusslicht. Das Duell führte den Niedersachsen in brutaler Deutlichkeit vor Augen, dass sie in dieser Verfassung reif für den Abstieg sind. Zehn Zähler nach 15 Partien – die schlechteste Zwischenbilanz seit 30 Jahren erhöht den Druck auf Trainer André Breitenreiter. Wäre der Rekordmeister nicht so schludrig mit seinen Chancen umgegangen, es hätte eine 0:8-Packung und damit die höchste Heimniederlage der Ligageschichte geben können.

Nun ist endgültig klar: In der Winterpause muss personell nachgerüstet werden, dringend. Bis dahin herrscht am Maschsee das Prinzip Hoffnung. Auch bei Manager Horst Heldt: „Es nützt nichts, auf die Spieler einzuprügeln, das wäre Aktionismus. In den beiden Spielen vor Weihnachten muss die Mannschaft es auf dem Platz richten.“ Beim SC Freiburg und gegen Fortuna Düsseldorf, Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, müssen für die 96er mindestens vier Punkte her, um den Anschluss nicht zu verlieren. Allerdings: Noch nicht bei allen 96-Profis scheint der Ernst der Lage angekommen zu sein.

„Das war kein gutes Spiel, aber kein Auftritt, der einem zu denken geben muss“, sagte Torhüter Michael Esser. Schonungslos hingegen ging Breitenreiter mit seinen Profis ins Gericht: „42 Prozent gewonnene Zweikämpfe, das geht einfach nicht.“ (dpa)

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Erstellt:
17. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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