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HCOB-Frauen setzen auf breiten Kader

Landesliga-Neuling will sich auf keinen Fall verstecken, sondern auf Anhieb vorne mitmischen

Freut sich auf die neue Runde: Das HCOB-Team mit Carina Fischer, Denise Schaber, Luisa Niederdorfer, Viktoria Lukács, Anna Hug, Larissa Ziegler, Betreuerin Ronja Braun (hinten von links), Spielertrainerin Judit Lukács, Tamina Ellenrieder, Paula Heitzler, Michelle Hoffrichter, Melanie Mundinger, Lea Soffel (Mitte), Reka Katona-Lukács, Dorothea Csauth, Kim Deißer, Laila Handrick, Anna-Marie Grün, Male Schütz und Anna Rosenke (vorne). Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Freut sich auf die neue Runde: Das HCOB-Team mit Carina Fischer, Denise Schaber, Luisa Niederdorfer, Viktoria Lukács, Anna Hug, Larissa Ziegler, Betreuerin Ronja Braun (hinten von links), Spielertrainerin Judit Lukács, Tamina Ellenrieder, Paula Heitzler, Michelle Hoffrichter, Melanie Mundinger, Lea Soffel (Mitte), Reka Katona-Lukács, Dorothea Csauth, Kim Deißer, Laila Handrick, Anna-Marie Grün, Male Schütz und Anna Rosenke (vorne). Foto: A. Becher

(aho). Neuland betreten die Handballerinnen des HC Oppenweiler/Backnang nach dem Landesliga-Aufstieg. Spielertrainerin Judit Lukács sieht ihr Team aber gut gerüstet. Sie verweist auf den flexiblen Kader und verbindet das mit der Hoffnung, dass „wir viel rotieren können und auch mal einen Ausfall auffangen“. Läuft alles gut, sieht sie Chancen auf das Vorderfeld.

Die Plätze in der erweiterten Spitzengruppe werden hart umkämpft sein, weil der Handballverband die Spielklassen reformiert. Nur die Top Vier oder Top Fünf werden ihren Status als Sechstligist wahren und spielen ab 2020/2021 Verbandsliga. Der Rest bleibt in der Landesliga, die dann allerdings die siebte Klasse darstellt, oder rutscht sogar in die Bezirksliga ab.

Zumindest Letzteres soll nicht Thema der Murrtalerinnen sein, sie blicken nach vorne. Die Perspektive, nach dem Bezirksmeistertitel ein Jahr später einen Platz in der Verbandsliga zu erobern, ist motivierend. Die Spielertrainerin ist optimistisch, dass ihr Team auch gegen die nun stärkeren Rivalen mithalten und oft siegen wird: „Wir haben in der Vorbereitung nicht nur an der Schnelligkeit gearbeitet, sondern auch an der Kraft. Ich sehe uns daher für die Landesliga körperlich und athletisch auf einem guten Stand.“ Positiv findet sie, dass ihre Schützlinge Eigeninitiative zeigten und auch selbstständig trainierten.

Die Neuen könnten Leistungsträgerinnen werden. Viktoria Lukács ist für einfache Tore aus der zweiten Reihe gut, Reka Katona-Lukács als Linksaußen auch eine mit Übersicht ausgestattete Alternative für den Rückraum. Rückkehrerin Larissa Ziegler erzielte in den letzten Jahren stets viele Tore und ist auch flexibel. Die neue Kreisläuferin Melanie Mundinger übt sich noch in Geduld, sie fällt mit einer Handverletzung bis Mitte Oktober aus. Erfreulich findet Judit Lukács, dass die Integration der Zugänge gut vorankomme – in Sachen Teamgeist ohnehin, aber auch das Angriffsspiel mache bereits einen guten Eindruck. An der Abwehr ist noch zu feilen, „aber wir haben auch noch etwas Zeit bis zum ersten Landesligaspiel“. Weil die HCOB-Frauen am HVW-Pokal und am Bezirkspokal teilnehmen, stehen zwei Generalproben bevor, ehe es am Samstag, 21. September (20 Uhr), in Weinstadt um Punkte geht und am Sonntag, 29. September (17 Uhr), in der Gemeindehalle gegen Nordheim II das erste Heimspiel folgt.

In diesen und den anderen Duellen soll die Kaderbreite ein Vorteil sein. „Wir haben viele Frauen, die auf mehreren Positionen spielen können oder sich ergänzen“, sagt Judit Lukács. Die Rückraumspielerinnen Male Schütz und Anna-Marie Grün sind zum Beispiel individuell stark und wertvoll gegen offensive Defensivreihen. Anna Hug strahlt Torgefahr aus der zweiten Reihe aus. Dorothea Csauth hat ein gutes Auge für ihre Nebenfrauen und das Gespür für den Umschaltmoment. Am Kreis haben Carina Fischer, Lea Soffel und Melanie Mundinger unterschiedliche Profile, ein gutes Beispiel liefert auch das Tor: Da liefern sich Paula Heitzler und Michelle Hoffrichter ein Duell um Einsatzzeiten auf einem guten Level. Man sei schwer auszurechnen, meint Judit Lukács, und könne Ausfälle besser kompensieren. Fakt ist, dass das Team durch die Neuen einiges an Routine gewonnen hat, in Summe aber immer noch jung ist. Judit Lukács hofft, dass die Talente „mitwachsen und dann selbst immer öfter Verantwortung in entscheidenden Momenten übernehmen“. Für die Perspektiven auf einen Platz im Vorderfeld wäre es von Vorteil.

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Erstellt:
5. September 2019, 16:00 Uhr

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