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HCOB-Handballer beim Zweiten chancenlos

Drittligist zieht mit 27:33 beim HBW Balingen-Weilstetten II den Kürzeren und ist dabei schon zur Pause deutlich hinten

Es bleibt dabei: Spiele gegen HBW Balingen-Weilstetten II sind für die Drittliga-Handballer des HC Oppenweiler/ Backnang alles andere als vergnügungssteuerpflichtig. Gestern Abend unterlag die Mannschaft von Trainer Matthias Heineke mit 27:33 in der Sparkassen-Arena. Die dritte Niederlage hintereinander deutete sich schon nach 20 Minuten an.

Philipp Schöbinger (beim Wurf) kassierte mit dem HC Oppenweiler/Backnang die dritte Niederlage hintereinander.Foto: A. Hornauer

© Alexander Hornauer

Philipp Schöbinger (beim Wurf) kassierte mit dem HC Oppenweiler/Backnang die dritte Niederlage hintereinander.Foto: A. Hornauer

Von Alexander Hornauer

Philipp Schöbinger erzielte mit dem ersten Angriff das 1:0 für die Gäste, es sollte aber die einzige Führung für den HCOB bleiben. Vor allem zwei HBW-Handballer machten den Murrtalern das Leben in den folgenden Minuten schwer. Zum einen wirbelte der nach langer Verletzung an alte Form anknüpfende Julian Thomann die Abwehr der Gäste ordentlich durcheinander. Auf der anderen Seite hieß es häufig: Endstation beim Torwart Mario Ruminsky. Schon nach zehn Minuten lagen die Balinger mit 8:3 vorn.

HCOB-Coach Matthias Heineke griff zu einer Auszeit und brachte zudem Torwart Thomas Fink. Beides wirkte zunächst, die Gäste kamen durch Konter auf 6:8 heran. Doch bald war es mit der Herrlichkeit auch schon wieder vorbei. Die Hausherren übernahmen wieder das Kommando, waren in Zweikämpfen entschlossener und zielstrebiger. Sie warfen sechs Tore in Serie, machten aus einem 9:7 ein 15:7 – und hatten damit längst den Grundstein für den Erfolg gelegt. Auch wenn der HCOB in den letzten Minuten vor der Pause einige lichtere Momente hatte, ein 11:18-Rückstand nach 30 Minuten ließ nur wenig Hoffnung.

Nach dem Wechsel erwischte der HC Oppenweiler/Backnang einen guten Start. Marcel Lenz verwandelte einen Siebenmeter, Tom Kuhnle setzte sich zweimal entschlossen durch. Nur noch 14:18 – da stellte sich die Frage, ob doch noch etwas gehen könnte. Die Balinger antworteten: Sie zogen wieder davon und erzielten zwei wichtige Tore, als ihnen die Schiedsrichter schon passives Spiel in Aussicht gestellt hatten, das war wichtig für ihr Selbstvertrauen. Außerdem waren die HBW-Handballer bei Abprallern auf Zack, sie erzielten einige Treffer im Nachfassen. Bald waren es wieder die sieben Tore, die schon zur Pause Bestand hatten. Zwischendurch wuchs der Rückstand der Gäste gar auf zehn Treffer an.

Dass die Murrtaler in den Schlussminuten noch Resultatsverbesserung betrieben, hatte eher statistischen Charakter. Auch wenn es am Ende „nur“ 27:33 ausging, so war doch unstrittig: Der Außenseiter kam aus seiner Rolle auf der Zollernalb zu keiner Zeit heraus. Der HCOB muss sich deutlich steigern, um Chancen auf einen Sieg zu haben.

HBW Balingen-Weilstetten II: Malek, Ruminsky – Thomann (7/3), Czako, Fuoß (2), Mann (1), Soos (6), Foth (3), Heinzelmann (3), Diebel (4), Schmidberger (3), Beckmann (3), Strosack (1).

HC Oppenweiler/Backnang: Fink, Koppmeier – Lenz (5/2), Sigle (3), Wolf (1), Schöbinger (4), Prasolov (5), Kuhnle (3), Maurer (5), Hug, Raff (1), Koch, Köder.

Siebenmeter: 2/2:5/6 (Thomann wirft an die Latte). – Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Kuhnle, Prasolov, Schöbinger, Sigle / Mann, Heinzelmann, Diebel, Strosack). – Schiedsrichter: Gierke/Konwitschny (Dachau). – Zuschauer: 300.

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Erstellt:
4. Februar 2019, 06:00 Uhr

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