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HCOB hat ein markantes Ziel vor Augen

Durch einen Sieg beim HC Erlangen II könnte der Handball-Drittligist erstmals die 30-Punkte-Marke überspringen

Die Handballer des HC Oppenweiler/ Backnang können zum ersten Mal in der fünfjährigen Zugehörigkeit zur Dritten Liga die markante 30-Punkte-Marke erreichen. Voraussetzung: Ein Sieg beim in Abstiegsgefahr schwebenden HC Erlangen II. Die Aufgabe am morgigen Samstag (18.30 Uhr, Karl-Heinz-Hiersemann-Halle) wird aber nicht einfach.

HCOB-Trainer Matthias Heineke (Mitte) erwartet mit seinen Schützlingen in Erlangen eine schwierige Aufgabe. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

HCOB-Trainer Matthias Heineke (Mitte) erwartet mit seinen Schützlingen in Erlangen eine schwierige Aufgabe. Foto: T. Sellmaier

Von Alexander Hornauer

Fünf Spiele sind es zwischen Fasching und Ostern. Der HC Oppenweiler/Backnang will weiter punkten, sich unter den ersten sechs Mannschaften der Liga festsetzen und die markante 30-Punkte-Marke überspringen. Mit dem Sieg gegen Horkheim sei der Auftakt in die Phase nach der kurzen Faschingspause gut gelungen, findet Trainer Matthias Heineke: „Wir sind sofort unter Strom gestanden. Ein Derby ist dafür auch das richtige Spiel.“ Daran gilt es nun anzuknüpfen. Wobei der Coach darauf hinweist: Nicht alles hat ihm gefallen, er fordert eine Steigerung, die Intensität im Abwehrverbund soll wieder höher werden. „Da haben wir, nach den guten Auftritten der vergangenen Wochen war das etwas ungewohnt, zu selten ins Zusammenspiel zwischen dem Block und den Torhütern gefunden.“ Das soll nun besser gelingen und als Folge daraus die Zahl der Gegentreffer (31) wieder sinken. Im Angriff lief es gegen Horkheim ordentlich bis gut, aber auch hier sieht Heineke Dinge, die sein Team besser machen kann, „besonders beim letzten Pass sowie beim Abschluss“.

Die Aufgabe beim HC Erlangen II ist anspruchsvoll, dafür sorgen zwei Aspekte. Erstens: die tabellarische Konstellation. Die Bundesliga-Reserve ist zwar Zwölfter, mithin also auf dem besten Weg in Richtung Klassenverbleib. Aber sie hat nur einen kleinen Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Zuletzt unterstrich das Team von Coach Tobias Wannenmacher seine gute Verfassung durch Siege gegen Dansenberg und Kornwestheim. Der zweite Aspekt: Die Mannschaft steht personell anders da als in der Vorrunde, als es Verletzungspech gab. Heineke sagt: „Die Rückraumspieler Daniel Mosindi und Yannik Bialowas geben ihnen spürbar mehr Optionen im Rückraum. Außerdem spielen sie mit einigen körperlich sehr robusten Spielern in der Abwehr und am Kreis. Es wird für uns eine harte Aufgabe, die Intensität wird im Positionsangriff so hoch sein wie letzte Woche.“ Aber die HCOB-Handballer können selbstbewusst antreten. Ein Remis in Pfullingen, ein Sieg gegen Horkheim – das sind schon Ausrufezeichen, die die gute Verfassung unterstreichen. Und das Team aus dem Murrtal hat mit den Siegen in Willstätt, Blaustein und Hochdorf gezeigt, dass es auswärts bei Teams aus dem Tabellenkeller bestehen kann. Nun wird sich zeigen, ob das auch in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle gelingt. Einer Halle im Übrigen, in der die Handballer aus dem Murrtal in den 80er- und 90er-Jahren fast schon Stammgast waren, als es zu regelmäßigen Duellen mit der HG Erlangen und der CSG Erlangen kam. Diese beiden fusionierten zum heutigen HC Erlangen.

Der HCOB setzt einen Fanbus ein. Die kosten- lose Mitfahrt ist morgen um 14 Uhr an der Gemeindehalle in Oppenweiler möglich. Es empfiehlt sich aber ein Anruf bei Erich Maier (Telefon 07191/4216).

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Erstellt:
6. März 2020, 11:30 Uhr

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