HCOB und Heineke verlängern Zusammenarbeit

Die Drittliga-Handballer aus dem Murrtal werden auch in den kommenden beiden Spielzeiten vom 36-Jährigen trainiert

Hat bis 2021 das Kommando auf der HCOB-Bank: Coach Matthias Heineke. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Hat bis 2021 das Kommando auf der HCOB-Bank: Coach Matthias Heineke. Foto: A. Becher

(aho). Beim HC Oppenweiler/Backnang ist kurz vor dem Ende des Jahres eine wichtige Personalentscheidung gefallen: Auch in den kommenden beiden Spielzeiten werden die Drittliga-Handballer von Matthias Heineke trainiert. Seit 2015 ist der 36-Jährige fürs Team zuständig, über das Ja zur Verlängerung herrscht Freude – bei den Verantwortlichen und beim Trainer.

Dirk Hail, Vorstandsmitglied mit Fokus auf die Erste, betont: „Mich freut es, dass wir Matthias Heineke auch künftig in unserem Verein wissen. Für mich war diese Lösung von Beginn an die erste Wahl. Er ist in meinen Augen der passende Trainer für unser Team und der Umgang mit ihm ist sehr angenehm.“ Hail sieht in Heineke einen sehr konstruktiven Trainer, der sich stetig weiterentwickelt und aus Dingen, die gut gelaufen sind, ebenso lernt wie aus sportlichen Rückschlägen: „Das bringt sowohl ihn wie auch die Mannschaft voran.“

Der sportliche Leiter Jochen Bartels schätzt die Zusammenarbeit, weil sie auch Raum für kontroverse, aber zielführende Diskussionen biete, und sagt, „dass Matthias Heineke ein hervorragendes Gespür für unser Team hat. Er besitzt einen guten Draht zu unseren Jungen und bringt auch die routinierten Spieler in unserem Kader gut voran.“ Bartels ist davon überzeugt, dass es zusammen mit Heineke gelingen wird, die Mannschaft so weiterzuentwickeln, dass man dem Ziel, diese dauerhaft unter den 100 besten deutschen Teams zu etablieren, Stück für Stück näher kommt – wohl wissend, dass dies in der sportlich anspruchsvollen Dritten Liga Jahr für Jahr eine neue Herausforderung darstellt.

Und was sagt der alte und neue Coach? Heineke freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit bis 2021. „Zum einen ist es so, dass ich unheimlich gerne als Trainer tätig bin“, sagt er, „zum anderen bin ich das ganz besonders gerne beim HC Oppenweiler/Backnang.“ Der Trainer ist im Murrtal angekommen, auch emotional. Er betont, dass er sich mit dem Klub hervorragend identifizieren kann. Das sei zu Beginn seiner Tätigkeit schon so gewesen, „mittlerweile aber sogar noch mehr als am Anfang“. Auch vom Familienrat gab es das Okay für das zeitintensive Traineramt, das Heineke – durchaus im Gegensatz zu einigen Kollegen in derselben Spielklasse – in Ergänzung zu seinem Hauptberuf ausübt. Der bisherige und künftige Coach sagt: „In meinem ersten Jahr hier beim HCOB stand der Kader fest, zur zweiten Saison gab es ebenfalls wenig Veränderung – deshalb war es für mich sehr interessant, vor der laufenden Runde intensiv an der Zusammenstellung mitzuwirken.“ Auch in den kommenden Jahren gelte es, das Team im gleichen Maße behutsam wie zielstrebig voranzubringen, um die Position in der Dritten Liga weiter zu stärken. „Das ist eine Herausforderung für uns alle, und ich freue mich, dass ich dabei bin.“

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Erstellt:
29. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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