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Heimstärke soll ausgespielt werden

Handball-Drittligist HC Oppenweiler/Backnang trifft in der Gemeindehalle auf die unbekannte Größe HC Erlangen II

Die Handballer des HC Oppenweiler/ Backnang wollen nach zwei Niederlagen in Folge eine Trendwende schaffen. Im Heimspiel gegen den Vorletzten HC Erlangen II peilt der Drittligist am Samstag (20Uhr, Gemeindehalle in Oppenweiler) einen Erfolg an. Der Rivale ist aus Sicht von HCOB-Coach Matthias Heineke „definitiv besser, als wie man es anhand des Tabellenstandes vermuten könnte“.

HCOB-Torhüter Stefan Koppmeier fällt aufgrund eines lädierten Bandes im Ellenbogen aus. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

HCOB-Torhüter Stefan Koppmeier fällt aufgrund eines lädierten Bandes im Ellenbogen aus. Foto: T. Sellmaier

Von Alexander Hornauer

In der vergangenen Runde wurde die U 23 des Bundesligisten aus Erlangen Sechster in der Dritten Liga Ost. Weil die vier Staffeln in jedem Jahr neu einsortiert werden, wurden die Sportler aus Erlangen zur neuen Runde in den Süden „verschoben“. Zum Auftakt gelang ein Sieg gegen den TV Hochdorf, seitdem wartet die Mannschaft von Coach Tobias Wannenmacher – einem langjährigen Spieler der ersten Erlanger Mannschaft – auf einen weiteren doppelten Punktgewinn. Unterlegen war das Team nur einmal deutlich, beim 19:30 beim Tabellenführer TuS Fürstenfeldbruck. Sonst waren die Ergebnisse knapp. Gegen Saarlouis, Pfullingen und Blaustein ging es jeweils nur um ein Tor, da war auch Pech dabei.

HCOB-Coach Matthias Heineke hat sich eingehend mit dem Rivalen befasst. „Sie haben viele junge Spieler in ihren Reihen, die individuell gut ausgebildet sind. Sie sind gut im Konter, gehen im Angriff ein hohes Risiko und hatten eigentlich in jeder Begegnung Phasen, in denen sie starken Handball gespielt haben.“ Was fehlte, war die Konstanz über einen so langen Zeitraum, dass am Ende Punkte dabei herausgesprungen wären. Dabei soll es für Erlangen, so ist es zumindest der Plan der Gastgeber, auch bleiben. Denn für die HCOB-Handballer geht es darum, nach zwei Niederlagen – in Saarlouis und zu Hause gegen den derzeit sehr guten VfL Pfullingen – wieder zurück in die Spur zu finden.

Dass die Murrtaler zuletzt ein spielfreies Wochenende einlegen durften, kam deshalb in doppelter Hinsicht nicht unrecht. Die HCOB-Handballer nutzten es zur Regeneration und zum Kräftetanken. „Außerdem war Zeit, die Fehler der vergangenen Spiele aufzuarbeiten.“ Trainer Heineke hatte einige Defizite ausgemacht, an denen im Training gearbeitet wurde. Nun hofft er, dass sie auch im Punktspiel umgesetzt werden. Konkret geht es darum, „dass wir unser Abwehrzentrum wieder stärken und mehr Hilfen stellen müssen“. Wichtig ist ihm auch, „dass wir Ballgewinne wieder in schnelle Tore umsetzen“. Diese Grundlagen für den Erfolg gelte es, zu 100 Prozent umzusetzen. Heineke ist sich bewusst, „dass von uns in diesem Spiel ein sehr kämpferischer Auftritt erwartet wird“. Auch den Spielern, das war im Training zu erkennen, ist bewusst, ein Sieg soll her. Das Punktekonto soll wieder in den positiven Bereich verbessert werden. Außerdem wollen die HCOB-Handballer zeigen: Die Niederlage gegen Pfullingen war die Ausnahme, bei Heimspielen soll für die Gäste nichts zu holen sein – so wie in den Wochen zuvor, als vier Heimsiege in Serie für Jubelstimmung sorgten.

Ein Ärgernis ist die Verletzung von Torwart Stefan Koppmeier. Ein Band am Ellenbogen ist lädiert, er wird für die Partie gegen Erlangen II und wohl auch in den Wochen darauf ausfallen. Der HCOB kann sich deshalb glücklich schätzen, mit Felix Beutel einen weiteren starken Keeper zu haben. Er kann sich nun in besonderer Weise in den Fokus spielen. Als Ergänzung und Back-up könnte Rekordspieler Stefan Merzbacher auf der Bank Platz nehmen. Ob der in den vergangenen Wochen angeschlagene Rückraumspieler Evgeni Prasolov wieder einsatzbereit ist, muss sich zeigen.

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Erstellt:
25. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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