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Hoffen auf Traumauftakt im Paradies

Fußball-Drittligist Großaspach muss zum Saisonstart nach Jena – Hildmann sieht seinElf gut gerüstet für die schweren Aufgaben

„Wir freuen uns alle, dass es wieder los geht“, gestehen Pressesprecher Lucca Volkmer und Trainer Sascha Hildmann unabhängig voneinander, aber wortgleich ein. Beim FC Carl-Zeiss Jena startet die SG Sonnenhof Großaspach am Samstag ab 14 Uhr in ihre fünfte Drittligasaison. Und: Hildmann sieht seine Fußballer gut gerüstet für die schweren Aufgaben in den nächsten Monaten.

Blickt mit seiner Mannschaft gespannt und mit Freude auf den Saisonstart in Jena: Großaspachs Trainer Sascha Hildmann.Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Blickt mit seiner Mannschaft gespannt und mit Freude auf den Saisonstart in Jena: Großaspachs Trainer Sascha Hildmann.Foto: A. Becher

Von Uwe Flegel

Was er von seiner Mannschaft im ersten Spiel erwartet? Welches Ergebnis dabei heraus kommt? Sascha Hildmann hört geduldig zu, versucht sich irgendwie an Vermutungen und sagt dann doch klar und deutlich, welche Meinung er zu solchen Vorhersagen hat: „Das ist alles Käse. Du musst die Spiele spielen.“ Der 46-Jährige hält nichts von großen Reden udn Versprechungen. Er sieht es lieber, wenn seine Mannschaft Taten sprechen lässt.

Am besten gleich morgen ab 14 Uhr im altehrwürdigen Ernst-Abbe-Sportfeld,. Das liegt in Jena nur einen Steinwurf von der Saale entfernt in der Oberen Aue, eine Ecke, die im Volksmund nur Paradies genannt wird. Wobei die Willkommenskultur des dort beheimateten Thüringer Traditionsvereins sicher nicht so groß sein wird, dass die Gäste aus dem Schwäbischen auf dem Platz große Geschenke erhalten werden. Auf Großaspach wartet nicht nur wegen der erwarteten 8000 Zuschauer und voraus gesagten Temperaturen über der 30-Grad-Marke eine heiße Nummer. „Als spielerisch gutes Team“, bezeichnet Hildmann die Hausherren, bei denen mit Mark Zimmermann ein einstiger Mitstreiter zu gemeinsamen Aachener Zweitligazweiten auf der Trainerbank das Sagen hat. Zudem verweist der SG-Coach darauf, dass der dreimalige DDR-Meister Qualität im Kader hat. Dazu zählt zum Beispiel Angreifer Manfred Starke.

Der SG-Trainer schaut allerdings vor allem auf seine Mannschaft. Dort hat er nach einem Umbruch mit zwölf Ab- sowie zehn Zugängen und einer schweißtreibenden Vorbereitung festgestellt: „Wir haben sehr gute Mentalität und fußballerisch noch mehr Qualität dazu bekommen.“ Ob die für einen Auftaktsieg reicht? „Das werden wir sehen“, so Hildmann, der seiner Mannschaft eines auf jeden Fall auf den Weg mitgibt: „Wir müssen mannschaftlich geschlossen, kompakt, mit Mut nach vorne spielen und versuchen, das eine oder andere Tor zu erzielen.“ Letzteres ist ein Unterfangen, das der Elf aus Aspach wie der aus Jena in den bisherigen zwei Duellen nicht gelungen ist. 0:0 endeten vergangene Saison beide Vergleiche.

Dass auf Großaspach in der Liga der großen Namen, wie die dritthöchste Spielklasse vom Handelsblatt bezeichnet wird, eine schwere Saison zukommt, wissen die Verantwortlichen. Trainer Sascha Hildmann macht deutlich, dass sich in dieser Hinsicht gegenüber der vergangenen Runde nichts geändert hat: „Wir müssen wie bislang auch immer am Limit spielen, um was zu holen.“ Andererseits stellt der gebürtige Pfälzer mit Bestimmtheit auch fest: „Alle Spieler, die wir geholt haben, haben absolut das Niveau für die Dritte Liga.“ Nun gilt es für ihn und seinen Trainerstab, aus einem solchen Kader die schlagkräftigste Truppe zusammen zu stellen.

Sportdirektor Joannis Koukoutrigas ist durchaus zuversichtlich: „Für unsere Bedingungen haben wir den Kader gut zusammen gestellt.“ Worte, denen seine Elf morgen Taten folgen lassen will. Was Wunder, dass die Vorfreude groß ist, auf den Saisonstart im Jenaer Paradies.

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Erstellt:
27. Juli 2018, 06:00 Uhr

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