HSG weiterhin Letzter

Landesliga-Handballer verlieren beim VfL Waiblingen II mit 29:30

Tizian Lang (am Ball) kämpfte mit der HSG, unterlag aber am Ende knapp. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Tizian Lang (am Ball) kämpfte mit der HSG, unterlag aber am Ende knapp. Foto: T. Sellmaier

Von Michael Müller

Die HSG Sulzbach-Murrhardt trägt weiterhin die rote Laterne in der Handball-Landesliga. Der Neuling verlor beim VfL Waiblingen II mit 29:30. Ohne den verletzten Jonathan Leipold boten die Gäste dem VfL Paroli. Bis zum 1:1 durch Andreas Vogelmann (4.) entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit technischen Fehlern auf beiden Seiten. In der Folge gelang es dem Gastgeber, die Nervosität abzuschütteln. Die HSG geriet innerhalb von drei Minuten mit 1:5 in Rückstand.

Diese Phase war sinnbildlich für die erste Halbzeit: Der HSG gelang es nicht, Druck aufs gegnerische Tor aufzubauen. Stattdessen leistete man sich zahlreiche technische Fehler. Diese wussten die Gastgeber mit schnell vorgetragenen Angriffen zu nutzen, in denen das mangelhafte Rückzugsverhalten der HSG deutlich wurde. In der Folge stabilisierten sich die Gäste kurzzeitig, ließen den VfL nicht weiter davonziehen und kamen durch einen Treffer von Lucas Pecoroni auf 7:8 (13.) heran. Daraufhin fiel die HSG aber wieder ins alte Muster zurück und leistete sich leichte Fehler, welche die Gastgeber zu schnellen Gegentreffern nutzten, woran auch eine Auszeit in der 17. Minute beim Stand von 11:7 nichts änderte. Zur Pause stand es 18:13.

In der Kabine appellierte Trainer Alexander Belz daran, dass man sich keine einfachen technischen Fehler leisten dürfe und die Angriffe mit mehr Druck vortragen müsse. Zudem sollte das Defensivverhalten deutlich verbessert werden. Doch davon war in den ersten Minuten der zweiten Hälfte nichts zu sehen. Waiblingen zog auf 26:17 (39.) davon.

Nun ging ein Ruck durch die HSG-Mannschaft. Plötzlich stellten die Gäste mit einer kompakten Defensive um einen gut haltenden Manuel Gruber die Waiblinger vor größere Probleme: Innerhalb von drei Minuten verkürzten Benedikt Strozynski, Andreas Vogelmann und Fabian Fritz auf 21:26. Auch in der Folge holte man Tor um Tor auf, sodass die HSG beim Treffer von Tizian Lang zum 25:28 (51.) in Reichweite war. Die Gäste kamen 90 Sekunden vor dem Ende auf 28:29 heran. Mit einem lang vorgetragenen Angriff gelang dem VfL 40 Sekunden vor dem Ende das spielentscheidende Tor zum 30:28, welches die HSG lediglich durch einen Treffer von Fabian Fritz in der letzten Sekunde konterte.

HSG Sulzbach-Murrhardt: Resimoglou, Manuel Gruber – Müller, Nothdurft, Lang (1), Strozynski (5), Fritz (12/2), Pecoroni (2), Boitin (1), Vogelmann (3), Tobias Gruber (3), Weller, Pröger (2), Plapp.

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Erstellt:
11. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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