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Im Viertelfinale ist Endstation

Luftpistolenschützen des SV Murrhardt-Karnsberg verlieren bei der deutschen Meisterschaft 1:4

Mit dem vierten Platz in der Südtabelle gingen die Luftpistolenschützen der SV Murrhardt-Karnsberg ins Rennen um die deutsche Meisterschaft. Doch nach dem Viertelfinale waren die Titelkämpfe für das Team bereits beendet. Der SV Kriftel setzte den Murrtalern mit einem deutlichen 4:1-Sieg einen Prellbock vor.

Leo Braun holte den Ehrenpunkt bei der Karnsberger 1:4-Niederlage im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Leo Braun holte den Ehrenpunkt bei der Karnsberger 1:4-Niederlage im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft. Foto: A. Becher

Von Katharina Klein

„Unsere Schützen haben alles gegeben, aber wir sind einfach nicht über die 380er-Marke hinausgekommen. Es war schön, mal mit dabei gewesen zu sein“, sagt der erste Vorsitzende des SV nach der Niederlage. Es war die erfolgreichste aller bisherigen Bundesliga-Runden für den SV Murrhardt-Karnsberg. Erstmals qualifizierten sich die Luftpistolenschützen mit Platz vier in der Südgruppe für die Finalrunde, weit kamen sie dort hingegen nicht. Der SV Kriftel war als Nord-Erster Karnsbergs Viertelfinalgegner. Das Team aus dem Taunus hatte in Rotenburg an der Fulda, wo die Meisterschaftskämpfe ausgetragen wurden, die Karnsberger Sportler fest im Griff. „Kriftel hat verdient gewonnen. Sie sind einfach besser“, gibt der erste Vorsitzende des SV, Gerhard Allmendinger, neidlos zu. Immerhin einer aus der Murrtaler Truppe nahm seinem Gegenüber einen Punkt ab: Leo Braun. Mit 374 geschossenen Ringen siegte er knapp gegen Dominik Sänger, der 373 Ringe schoss. „Leo hat einen Ehrenpunkt gemacht“, bewertet Allmendinger diese Leistung.

Für Brauns Teamkameraden sah es ganz anders aus. Tobias Heider lag mit seinem Ergebnis von 366 Punkten weit hinter dem ehemaligen Olympiaschützen Christian Reitz mit 388 Punkten zurück. „Tobi kam nicht in den Wettkampf rein und ist unter seinen Möglichkeiten geblieben. Er war selbst nicht mit sich zufrieden“, erzählt Coach Allmendinger. Etwas enger ging es bei Jason Turners Begegnung zu. Der US-Amerikaner mit Olympiaerfahrung, welcher Karnsberg vereinzelt unterstützt, kam Mathias Putzmann nahe, erreichte dessen Ergebnis von 379 Punkten mit seinen 371 Zählern allerdings nicht ganz. „Jason war nah dran, aber die Ringe haben nach vorne raus dann gefehlt“, beschreibt Allmendinger. Wolfgang Renner schoss mit 377 Punkten das höchste Ergebnis aller Karnsberger. Sein Gegenüber, Beat Bartkow-Kwiatkowska, holte wiederum mit 384 Punkten das zweithöchste Krifteler Ergebnis, sodass auch hier kein Triumph drin war. Patrik Lengerer hatte ebenso kein Glück. Er lieferte zwar auch ein ordentliches Ergebnis ab (374), das identisch zu dem von Teamkollegen Braun war, jedoch war sein Kontrahent Maximilian Schenk (382) noch ein Stückchen besser. So verlor die Karnsberger Truppe ihr Viertelfinale deutlich mit 1:4.

SVK-Mannschaftsbetreuer Allmendinger blickt nun jedoch schon in die Zukunft, statt Trübsal über das frühe Aus bei der Endrunde der deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu blasen: „Es wäre der absolute Hit gewesen, wenn wir gewonnen hätten, teilweise stand es sogar 3:2 für uns. Unsere Schützen haben ihr Bestes gegeben und es war schön, mal mit dabei gewesen zu sein. Nun warten wir mal ab, wie es in der nächsten Saison läuft.“ Eine erste Abfrage habe bereits ergeben, dass alle Teammitglieder Karnsberg die Stange halten wollen.

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Erstellt:
3. Februar 2020, 16:00 Uhr

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