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In Berlin purzelt ein Vereinsrekord nach dem anderen

Backnangs Schwimmerinnen zeigen sich bei den deutschen Meisterschaften in Bestform - Auf Rang fünf in der Lagenstaffel folgen für die Freistilteams die Plätze neun und zwölf

Unterbot über 100 Meter Brust ihre persönliche Bestzeit und den zehn Jahre alten Vereinsrekord von Svenja Brinschwitz: TSG-Schwimmerin Chiara Vetter. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Unterbot über 100 Meter Brust ihre persönliche Bestzeit und den zehn Jahre alten Vereinsrekord von Svenja Brinschwitz: TSG-Schwimmerin Chiara Vetter. Foto: A. Becher

(uwe). Backnangs Schwimmerinnen sind bei der deutschen Meisterschaft in Berlin weiterhin schnell unterwegs. „Die Vereinsrekorde purzeln“, berichtet Schwimmfachwart Frank Vetter und erzählt: „ Trainer Jörg Scheifele ist hochzufrieden. Zum Saisonhöhepunkt zeigen sich unsere Sportlerinnen von ihrer besten Seite.“ Nachdem am Auftakttag die Freistilstaffel über 4 x 100 Meter in 4:03,54 Minuten den Vereinsrekord um zweieinhalb Sekunden verbessert hatte und Sara Mauthe, Emma Schmiedefeld, Dilara Gül und Cara Möhle auf Rang neun geschwommen waren, kraulten nun gestern Dilara Gül, Cara Möhle, Sara Mauthe und Laura Manolas über 4 x 200 Meter erneut eine neue Bestzeit und kamen in 9:02,59 Minuten auf Platz zwölf.

Ebenfalls ein neuer Vereinsrekord gelang auf den Einzelstrecken über 100 Meter Brust Chiara Vetter. Nachdem sie in der Lagenstaffel bei fliegendem Start die Bruststrecke in sehr guten 1:12,96 Minuten geschwommen war, steigerte sie nun ihre Bestzeit um acht Zehntel auf 1:13,54 Minuten. Dabei bewältigte die TSG-Sportlerin die ersten 50 Meter trotz verpatztem Start in 33,84 Sekunden. In der Juniorenwertung (Jahrgang 2000/2001) kam Vetter auf Platz sieben und in der offenen Wertung auf Rang 19. Damit verpasste sie das A- oder B-Finale der 16 schnellsten Schwimmerinnen knapp. Scheifele war trotzdem sehr zufrieden, verbesserte Vetter doch den zehn Jahre alten Vereinsrekord von Svenja Brinschwitz um 36 Hundertstel.

Neben Chiara Vetter war am zweiten Tag auch Emma Schmiedefeld auf der Einzelstrecke gefragt. Sie bewältigte die 100 Meter Rücken in 1:07,70 Minuten und blieb damit nur knapp über ihrer alten Bestzeit. Allerdings war Berlin für die junge Backnangerin im Gegensatz zu ihren Vereinskolleginnen nicht der Saisonhöhepunkt. Den hatte Schmiedefeld bereits im Mai und Juni mit den süddeutschen und deutschen Jahrgangsmeisterschaften. In beiden Rennen unterbot sie die Qualinorm für die derzeitigen Titelkämpfe, sodass die Backnangerin eine der jüngsten Schwimmerinnen in Berlin war. Kein Wunder, dass sie mit ihrer Zeit „ganz zufrieden“ war.

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Erstellt:
3. August 2019, 11:30 Uhr

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