Intensität auf dem Eis steigt

Eishockey gilt als die schnellste Mannschaftssportart der Welt. Mit bis zu 50 Stundenkilometern rasen die Profis über das Eis, der Puck erreicht Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometer. Die Belastungsphasen sind kurz (unter einer Minute), dafür aber intensiv, und jeder Spieler ist im Schnitt rund 21-mal auf dem Eis. Die Spieler des amtierenden deutschen Meisters EHC Red Bull München bestritten im Laufe der vergangenen Saison 52 Spiele in der regulären Saison, 17 Play-off-Partien und acht Spiele in der Champions League (CHL). Macht zusammen 78 Pflichtspiele – da sind die Länderspiele der deutschen und internationalen Akteure noch nicht mitgezählt. „Vom Niveau her sind die Spiele in der CHL sicherlich um einiges schneller als in der DEL“, sagt der Münchener Olympia-Silbermedaillengewinner Yannic Seidenberg. Auch in der DEL hat sich das athletische Niveau in den zurückliegenden Jahren gesteigert, weshalb Jürgen Rumrich, Manager der Schwenninger Wild Wings, schon länger warnt, dass die Spieler gegen Ende der Saison „auf dem Zahnfleisch daherkommen“.

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Erstellt:
12. Januar 2019, 03:14 Uhr

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