Jana Scheib spielt weiter für die HSG Bad Wildungen

Handballerin aus Oppenweiler hat beim Bundesligisten verlängert.

Jana Scheib (am Ball) wird weiterhin in der Bundesliga aktiv sein. Foto: Imago

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Jana Scheib (am Ball) wird weiterhin in der Bundesliga aktiv sein. Foto: Imago

(aho). Die Handballerin Jana Scheib aus Oppenweiler wird auch in den kommenden beiden Spielzeiten für den Bundesligisten HSG Bad Wildungen aktiv sein. Die Rückraumspielerin hat beim Klub aus Nordhessen einen neuen Vertrag unterschrieben. Die Freude bei den Vereinsverantwortlichen ist groß, sie bezeichnen die 20-jährige Linkshänderin als „absolute Wunschspielerin“.

Jana Scheib begann bei den Minis des TV Oppenweiler mit dem Handballsport und wechselte dann zur SG BBM Bietigheim. Dort feierte sie nicht nur mit den Jugendteams Erfolge, sie kam auch zu ersten Einsätzen in der Bundesliga. Mit den Auswahlmannschaften des Deutschen Handball-Bunds war sie ebenfalls sehr erfolgreich. Von schweren Knieverletzungen ließ sie sich nicht aus der Bahn werfen. Im Jahr 2019 wechselte sie zur HSG Bad Wildungen, um sich in der Bundesliga zu etablieren.

Mittlerweile ist Jana Scheib eine Leistungsträgerin in der Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer. Sie ist die erfolgreichste Torewerferin des Teams. Nach neun Begegnungen stehen 46 Treffer zu Buche, alle aus dem Spiel heraus erzielt. In dieser Statistik stehen nur drei Bundesliga-Spielerinnen vor Scheib. „Ich habe in den letzten 1,5 Jahren sehr viele Spielanteile bekommen. Der Verein hat mir damals das Vertrauen gegeben, als ich trotz Verletzung aus der Dritten Liga nach Bad Wildungen kommen durfte, und dies möchte ich auch ein Stück zurückgeben“, sagt Jana Scheib.

Ihre Trainerin Bremmer sieht einen Nutzen für den Klub: „Die Vertragsverlängerung von Jana ist ein ganz wichtiges Zeichen für die Kaderplanung der nächsten Saison.“ Über die Entwicklung der talentierten Sportlerin sagt sie: „Jana hat die Chance, die sie bei uns bekommen hat, mit ihrem Ehrgeiz und Fleiß extrem gut genutzt. Sie hat sich bereits in kurzer Zeit zur Stammspielerin entwickelt. Wir freuen uns sehr darauf, Janas Entwicklung weiter zu fördern.“

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Erstellt:
16. Dezember 2020, 11:30 Uhr

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