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Jannic Wälde und Noa-Marie Weichert gewinnen

Während es bei den Männern beim Welzheimer Triathlon eine klare Sache ist, verläuft der Frauen-Wettkampf noch eng

Zu Beginn des Welzheimer Triathlon haben die Teilnehmer eine Abkühlung im Aichstrutsee genommen.Foto: R. Steinemann

© Ralph Steinemann Pressefoto

Zu Beginn des Welzheimer Triathlon haben die Teilnehmer eine Abkühlung im Aichstrutsee genommen.Foto: R. Steinemann

Von Kai Schaupp

Rund 440 Starter absolvierten bei der 35. Auflage des Welzheimer Triathlons die anspruchsvolle Strecke. Bei optimalen äußeren Bedingungen war viel los rund um den Aichstrutsee. So manch einer der Sportler warf einen sehnsüchtigen Blick auf die entspannt in der Sonne liegenden Badegäste. Angesichts der warmen Temperaturen war in diesem Jahr das Tragen eines Neoprenanzugs kein Thema. Eine Besonderheit in diesem Jahr stellte zudem die im Rahmen des Volkstriathlons ausgetragene Zwischenrunde der baden-württembergischen Triathlonliga dar.

Pünktlich fiel der Startschuss für die erste der drei Startgruppen, welcher die Athleten auf die rund 600 Meter lange Schwimmstrecke durch den Aichstrutsee schickte. Als Zweites stieg der spätere Sieger Jannic Wälde (Multi Sportsnetwork) aus dem Wasser. Er hatte nur 8:27 Minuten für den Rundkurs durch den See gebaucht und konnte sich dementsprechend recht schnell auf die 21 Kilometer lange Radstrecke begeben. Als erste Frau stieg nach 9:13 Minuten Ann-Sophie Wörz vom Team Sillahop aus den Fluten. Mit rund einer Minute Rückstand setzte sich anschließend Noa-Marie Weichert (Post-SV Tübingen) auf das Rad.

Während bei den Männern Wälde beim Rad fahren nichts anbrennen ließ und mit der besten Zeit (35:34 Minuten) über die 21 Kilometer glänzte, musste die bis dato Führende vom Team Sillahop einige Platzierungen einbüßen und Weichert ziehen lassen. Nur Julia Leye (TSV Neustadt) lieferte eine bessere Zeit auf dem Rad ab (42:44) und schob sich nach dem Wechsel auf die Laufstrecke auf Platz zwei vor.

Fast spurtete Jannic Wälde an dem obligatorischen Siegerkranz im Ziel vorbei und setzte sich in 1:03:23 Stunden an die Spitze des Feldes. Peter Mayer (CSV Team Xtreme) und Ralph Müller (VfL Waiblingen) kamen nach rund 1:10 Stunden dicht hintereinander ins Ziel. Angesichts der noch folgenden Startgruppen mutmaßte Müller, dass diese Zeit nicht für einen Podestplatz reichen würde. Er sollte recht behalten. Mit Joachim Krauth (Aalener Sportallianz) rückte ein Athlet aus einer anderen Startgruppe doch noch recht dicht bis an den Führenden heran. Er benötigte für die Schwimm-, Rad-, und fünf Kilometer lange Laufstrecke genau 1:06 Stunden. Micha Sigle konnte sich ebenfalls aus einer anderen Startgruppe heraus noch auf dem Podest platzieren. In 1:09:33 Stunden behauptete er sich knapp vor dem viertplatzierten Tobias Mechel (WMF BKK Team Süßen, 1:09:45). Mayer und Müller mussten sich so mit den Plätzen fünf und sechs zufrieden geben. Indes zeigte sich der Sieger Wälde zufrieden mit dem Rennen: „Die Strecke liegt mir, sie ist schön hügelig und ist sehr anspruchsvoll.“ Von Beginn an habe er sein eigenes Rennen durchziehen müssen. Normalerweise startet Wälde in der Triathlonliga, durch das Ausscheiden seines Teams musste der jedoch mit einem Einzelstart vorlieb nehmen.

Während das Rennen bei den Männern letztendlich deutlich ausfiel, war bei den Frauen bis zuletzt Spannung geboten. Julia Leye vom TSV Neustadt wurde zu Beginn von Connie Seiboth (Eintracht Frankfurt) auf der Laufstrecke überholt und auf Platz drei verdrängt. Nach einem Konter von Leye entschied sie den Zweikampf jedoch für sich und lief immer dichter auf die Führende Noa-Marie Weichert (Post SV Tübingen 1:20:27) auf. Im Ziel trennten Weichert und Leye nur 19 Sekunden. Auf den Bronzerang platzierte sich Seiboth in 1:21:45 Stunden. „Das Schwimmen lief bei mir nur mäßig gut“, schlussfolgerte die Siegerin. „Heute konnte ich vor allem bergauf beim Radfahren Zeit gutmachen. Dass die Zweitplatzierte immer näher kam, habe ich nicht registriert.“ Auch Leye zeigte sich sehr zufrieden. Ihr Ziel sei gewesen, ein Top-10-Ergebnis zu erzielen. Sie hätte gar nicht registriert, dass sie so gut platziert war. Organisator Jochen Schultheiß von den TSF Welzheim zeigte sich auch in diesem Jahr zufrieden mit der Veranstaltung. Vor allem die gute Stimmung hob der langjährige Hauptorganisator hervor. So sei der Triathlon mittlerweile von der Bevölkerung angenommen. Immer mehr Leute würden an der Strecke stehen und für gute Stimmung sorgen.

Ergebnisse: 1. (1. M20) Jannic Wälde (Multisportsnetwork) 1:03:23 Stunden; 2. (1. M30) Joachim Krauth (Aalener Sportallianz) 1:06:00; 3. (1. M25) Micha Siegle 1:09:33; 28. (3. M35) Florian Hilt (TC Backnang) 1:17:45; 37. (7. M25) Thilo Ehlers (TC Backnang) 1:19:14; 42. (2. M60) Uli Vischer (SK Fichtenberg) 1:19:51; 47. (3. M60) Rainer Kaupp (TC Backnang) 1:20:36; 63. (7. M35) Markus Both (TC Backnang) 1:22:08; 69. (10. M45) Achim Kühnle (Aktiv-Sport Fichtenberg) 1:23:03; 70. (4. M55) Thomas Hartmann (TC Backnang) 1:23:05; 84. (10. M35) Eberhard Fohry (TC Backnang) 1:24:30; 91. (15. M45) Matthias Balle (TV Murrhardt) 1:26:10; 103. (2. W40) Zuni Denise Gros (TC Backnang) 1:27:39; 113. (2. W60) Elke Schanz-Matern (TC Backnang) 1:28:38; 137. (1. M70) Horst Hettich (TC Backnang) 1:30:41; 163. (16. M40) Frank Buhles (TC Backnang) 1:33:09; 205. (18. M30) Manuel Brand (RSV Unterweissach) 1:37:26; 210. (25. M45) Harry Müller (TC Backnang) 1:38:03; 212. (3. W35) Nicole Föll (Aspach) 1:38:16; 225. (11. M60) Roland Dull (LT Backnang) 1:40:13.

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Erstellt:
8. Juli 2019, 16:00 Uhr

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